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KNOW-HOW FÜR MARKETING UND VERTRIEB

Technische Dokumentationen übersetzen

veröffentlicht von Johannes Greipl | 26.09.2019 15:59:22

Technische Dokumentationen und Bedienungsanleitungen müssen nutzerfreundlich und rechtlich sicher sein (siehe speziell zu dieser Doppelaufgabe diesen Blogartikel von uns). Dies bedeutet, dass sie zugleich die rechtlich vorgeschriebenen Sicherheitshinweise kommunizieren müssen und alle Anwendungsfragen der Nutzer beantworten sollten. Keine einfache Aufgabe. Noch schwieriger wird es, wenn Sie ein Produkt international vertreiben und die entsprechende Gebrauchsanweisung in viele verschiedene Sprachen übersetzen müssen. Denn die Internationalisierung und Lokalisierung der Warn- und Montagehinweise in einer technischen Dokumentation muss über Ländergrenzen hinweg funktionieren. Wie Sie Bedienungsanleitungen zuverlässig und effizient übersetzen, erfahren Sie hier.

 

Wann braucht es einen Übersetzer?

Angenommen, Sie haben bereits eine technische Dokumentation für Ihr neues Produkt erstellt, das Sie international vertreiben wollen. Sie haben diese Bedienungsanleitung natürlich im besten Fall als sprachneutrale, selbsterklärende Gebrauchsanweisung konzipiert (mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogartikel Sprachneutrale Bedienungsanleitungen). Will heißen, Sie verwenden möglichst wenig Text und vergleichsweise viele Illustrationen, Icons und Piktogramme, mit denen Sie Sachverhalte, Montageerklärungen und rechtliche Sicherheitshinweise eindeutig und universal verständlich erklären.

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Illustrationen haben den Vorteil, dass Sie in jeder Sprache verstanden werden

Sprachneutral und selbsterklärend bedeutet allerdings nicht, dass Ihre Bedienungsanleitung komplett ohne Text auskommen kann. Denn oft gibt es Sicherheits- und Warnhinweise, gesetzliche Richtlinien oder länderspezifische Vorgaben, die als Text kommuniziert werden müssen. Und aufgrund der geplanten Internationalisierung Ihres Verkaufsnetzes brauchen Sie dann natürlich einen professionellen Übersetzer.

Bevor Sie aber einen Übersetzer einschalten, sollten Sie in einem ersten Schritt eine Textsammlung anlegen. Darin legen Sie fest, welche Texte unbedingt übersetzt werden müssen und welche Texte aus rechtlicher Sicht auf keinen Fall fehlen dürfen. Stimmen Sie die Textsammlung mit Kollegen aus der Produktion und der Rechtsabteilung ab. Erst die so gesammelten und freigegebenen Textbausteine geben Sie dann an einen Übersetzer oder ein Übersetzungsbüro. So sparen Sie sich viele unnötige Korrektur- und Abstimmungsschleifen.

 

Internationalisierung leicht gemacht

Da es sich bei Texten in technischen Dokumentationen meist um rechtlich geforderte Hinweise handelt, ist eine korrekte Übersetzung in die verschiedenen Sprachen natürlich ein ganz wichtiger Punkt. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, dafür die Hilfe eines professionellen Übersetzers bzw. Übersetzungsbüros in Anspruch zu nehmen.

Aber auch hier können Sie Aufwände einsparen, wenn Sie nicht jedes Mal den kompletten Text einer neuen Bedienungsanleitung zum Übersetzen geben müssen, sondern stattdessen auf bereits bestehende Textbausteine zurückgreifen können. Am besten legen Sie deshalb eine Datenbank mit wiederkehrenden Textformeln, Ausdrücken und rechtlichen Hinweisen an. Da sich an rechtlichen Formulierungen oder einzelnen Montageschritten in der Regel inhaltlich nicht viel ändert, können Sie diese dann bereits übersetzten Bausteine für alle weiteren Gebrauchsanweisungen wiederverwenden.

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Mithilfe einer Datenbank lassen sich Textbausteine wie Puzzleteile zur richtigen Übersetzung zusammenfügen

Ein weiterer Vorteil: Sie können über die Datenbank auch bestimmte Märkte festlegen und die entsprechenden Übersetzungen automatisch ausleiten. Kommt eine neue Sprache hinzu, weil Sie Ihren Absatzmarkt ausweiten, fügen Sie die neue Übersetzung einfach dem bestehenden Textbaustein hinzu.

Genauso einfach sind inhaltliche Anpassungen an bestehenden Bausteinen. In diesem Fall brauchen Sie nur den ursprünglichen Datensatz zu überarbeiten. Alle folgenden Ausleitungen sind damit bereits aktualisiert.

 

Fazit

Aufgrund der Internationalisierung des Handels lassen sich Übersetzungen in den meisten technischen Dokumentationen nicht vermeiden – selbst wenn Sie bei der Erstellung darauf achten, möglichst wenig Text zu verwenden und stattdessen mit Illustrationen zu erklären. Wir von mds.packaging setzen deshalb auf ein sauberes, durchdachtes Übersetzungsmanagement, um den erforderlichen Aufwand zu minimieren und die Richtigkeit der Übersetzung zu gewährleisten.

 

Thema: Bedienungsanleitung

Blogbeitrag von Johannes Greipl

Johannes Greipl ist Bereichsleiter der mds.packaging in München. Sein Team umfasst Spezialisten für alle Fragen rund ums Thema Verpackungen: von Brand Guidance über Verpackungsdesign bis hin zur Adaption in der Serienproduktion.

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