Noch effektivere Katalogerstellung – Die neuen Features von PimPrint

Noch effektivere Katalogerstellung – Die neuen Features von PimPrint

Eine wiederkehrende Herausforderung unserer Kunden war und ist die automatische Ausleitung von Produktdaten in Printformate, seien es Datenblätter, Broschüren oder Kataloge. Aus diesem Grund haben wir 2020 PimPrint entwickelt, ein Plug-in, das die Daten aus Pimcore direkt in ein InDesign-Dokument ausleitet. 

PimPrint war von Anfang an eine große Erleichterung bei der Erstellung von gedruckten Produktinformationen und hat unseren Kunden geholfen, ihren Aufwand deutlich zu reduzieren. 

Das Grundprinzip von PimPrint – Direkte Verbindung von Pimcore zu InDesign

Der große Vorteil unserer Lösung war schon damals, dass die Ausleitung nicht durch starre Templates gesteuert wird, sondern durch ein Regelwerk in PimPrint. Das heißt konkret: Das InDesign-Dokument, in das die Daten ausgeleitet werden, enthält nicht viel mehr als den Seitenspiegel, die Paginierung und ggf. noch das Firmenlogo. Die Daten werden also nicht in fix vorgegebenen Text- oder Bildboxen platziert, sondern die Seiten können dynamisch aufgebaut werden. 

Welche Daten  ausgeleitet werden sollen, kann in Pimcore über einen eigens dafür angelegten Printbaum individuell zusammengestellt werden. Wohin die Daten ausgeleitet werden, wird durch die Schnittstellen-Programmierung – das oben genannte Regelwerk – festgelegt: Du bist eine Headline, du bist ein zur Headline gehörender Fließtext. Ihr seid Produktdaten für eine Tabelle, ihr seid die dazugehörigen Fußnoten. Du bist das Aufmacherbild für diese Produktfamilie, ihr seid die Produktbilder zu den Produkten in der Tabelle. Du bist ein mehrsprachiger Text etc. 

Das Regelwerk wird initial einmal aufgebaut und definiert. Das ist der größte Aufwand. Kommen später neue Produkte hinzu, können diese einfach in Pimcore im Printbaum hinzugefügt werden. Das Regelwerk wird dann auch auf diese Produkte angewendet. Klickt man jetzt auf „Ausleitung“ bzw. „Generierung“, bauen sich die Seiten automatisch in der gewünschten Form auf.

So weit, so gut. Jetzt haben wir aber noch mal deutlich nachgebessert. Auslöser waren die Erfahrungen unserer Kunden. Viele von ihnen bewegen sich im internationalen Umfeld, sodass insbesondere die Frage der Lokalisierung der Printkommunikation in vielen verschiedenen Sprachen eine große Herausforderung darstellt. Nachfolgend die vier wichtigsten Vorteile, die das neue PimPrint bietet.

Vorteil 1 – Freiraum für Kreativität

Eine besondere Herausforderung bei der automatischen Katalogerstellung sind die sogenannten „Schmuckseiten“. Das sind Aufmacherseiten, die mit viel Kreativität individuell in InDesign gestaltet werden. Die Gestaltung solcher Seiten sollte bei Aktualisierungen unverändert bleiben. Das sollte insbesondere auch für die Generierung von Sprachvarianten gelten.

Unsere Lösung sieht so aus, dass wir neue Render-Modi entwickelt haben, die genau dies erlauben. Das Vorgehen mit PimPrint funktioniert jetzt so: Erst werden die Inhalte für eine solche Schmuckseite ganz einfach in Text- und Bildboxen auf einer InDesign-Seite (je nach Anforderung Einzel- oder Doppelseite) in einer Sprache ausgeleitet. Diese Sprache ist die Mastersprache, auf der alle folgenden Varianten aufbauen.

Im nächsten Schritt kann die Kreativabteilung die Seite mit den ausgeleiteten Inhalten in der Mastersprache nach Belieben gestalten: Sie können Bilder beschneiden, Farbhintergründe anlegen, Texte anordnen etc. 

Über den Render-Modus „Aktualisieren“ bzw. „Ausgewählte aktualisieren“, falls nur bestimmte Boxen betroffen sind, lassen sich nun Textanpassungen oder neue Produktinfos einfließen, ohne dass sich das festgelegte Layout ändert. Das Gleiche gilt für die Render-Modi „Sprachversionen aktualisieren“ oder „Sprachversionen ausgewählte aktualisieren“. Die Text- und Bildboxen bleiben dabei unverrückbar da stehen, wo sie in der Mastersprache angelegt wurden. Nur die Inhalte werden automatisch aktualisiert und als einzelne Sprachebenen in InDesign abgelegt.

Vorteil 2 – Bessere Übersichtlichkeit in InDesign

Bei Kunden, die mit besonders vielen Sprachvarianten zu tun haben, ist ein weiteres Problem in den Vordergrund getreten, und zwar die Übersichtlichkeit in den InDesign-Ebenen. Im alten PimPrint wurden nämlich Aktualisierungs-Updates ebenfalls als InDesign-Ebenen angelegt. Bei einem Kunden wie Siegmund, der über 45 Sprachversionen eines Katalogs erstellt, die zum Teil auch wieder aktualisiert werden, war so eine saubere Trennung zwischen den Gestaltungs- und den PimPrint-Ebenen irgendwann nicht mehr zu gewährleisten.

Im neuen PimPrint werden die Aktualisierungen nicht mehr als InDesing-Ebenen, sondern in InDesign-Artikeln abgelegt. Durch diese Trennung bleibt die Nachvollziehbarkeit der Änderungshistorie auf einen Blick gewahrt, ohne dass die Gestaltungsebenen durcheinandergewürfelt werden. Gerade wenn man viele Sprachversionen und dazu evtl. auch noch mehrere Ebenen pro Sprachausgabe hat, behält man so besser den Überblick.

Vorteil 3 – Automatisierung auch bzgl. Dokumenteneigenschaften

Eine Schwäche des alten PimPrint war, dass man immer mitdenken musste, wie viele Seiten in InDesign gebraucht werden, auf welcher Seite – rechts oder links – das Kapitel anfangen soll und welches Seitenformat gebraucht wird.

Über all diese Fragen braucht man sich im neuen PimPrint nicht mehr den Kopf zu zerbrechen. Denn das Plug-in kann nun auch auf Dokumenteneigenschaften wie Größe, Ränder, Einzelseiten/Doppelseiten, Seitenanzahl etc. zugreifen. Dadurch können diese Eigenschaften bereits im Regelwerk festgelegt werden. Das Einzige, was nach wie vor direkt im Plug-in ausgewählt wird, ist dann die Frage, ob die Kapitelgenerierung auf einer linken oder rechten Seite anfangen soll. Der Rest läuft automatisch.  

Dieses neue Feature von PimPrint ist insbesondere extrem vorteilhaft bei der Erstellung von Verpackungsadaptionen. Produktreihen haben ja oft unterschiedliche Verpackungsgrößen. Die Maße für die jeweiligen Stanzzuschnitte werden mit dem neuen PimPrint automatisch in InDesign richtig angelegt.

Vorteil 4 – Noch schnellerer und effizienterer Seitenaufbau

Egal ob Schmuckseiten, statische Einzel- bzw. Doppelseiten oder dynamische Seiten, der Aufbau in InDesign kommt weiterhin ohne fixe Templates aus. Diese „Kernstärke“ von PimPrint ist in der neuen Version noch einmal verbessert worden. Gerade Produkttabellen mit unterschiedlichen Werten und Attributen, die nacheinander auf Seiten platziert werden sollen, brauchen keine fixe Position, sondern können in Abhängigkeit zueinander oder zu Bildern und Texten dynamisch generiert werden. Passen Inhalte nicht mehr auf die Seite, wird automatisch neu umbrochen. Und selbst für diese Umbrüche könnte man in Pimcore wieder Regeln definieren. 

Und vor allem: Das alles funktioniert nun noch schneller. Mit dem neuen Plug-in wurden nicht nur die Render-Modi verbessert, sondern auch die Generierungslogik des Plug-ins an sich, sodass Doppelseiten in ein paar Sekunden, ganze Kapitel in wenigen Minuten generiert werden können. 

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Beitrag von Philip Wiemer
Philip Wiemer führt die mds. Agenturgruppe in die digitale Zukunft. Er betreut Kunden bei allen strategischen und operativen Themen der digitalen Transformation.

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