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Welche Vorteile hat Digital Publishing?

Beim Digital Publishing werden Inhalte aus einer zentralen Datenquelle in verschiedene Medien und Formate ausgespielt. So weit, so abstrakt. Aber welche konkreten Vorteile hat Digital Publishing zum Beispiel in der Katalogproduktion oder im Internet?

An der Grenze der manuellen Machbarkeit

Ja, es gibt sie: Unternehmen, die ihre Kataloge noch manuell erstellen, ohne zentrale Datenbasis. Was bisher immer noch irgendwie funktioniert hat, wird zunehmend schwierig: Immer größere Sortimente müssen auf mehreren Kanälen gleichzeitig präsentiert werden. Kataloge, Website, Shop, E-Mails, Marktplätze und Social Media erfordern mediengerecht aufbereitete Produktdaten und Aktualisierungen möglichst in Echtzeit.

Kurz: Immer mehr Daten müssen schneller und flexibler bereitgestellt werden. Hier stößt das manuelle – und fehleranfällige – Vorgehen an Grenzen. Wenn dann noch Produktdaten an unterschiedlichen Orten gespeichert sind und erst mühsam zusammengesucht und anschließend redigiert werden müssen, ist das Chaos perfekt.

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Die bessere Wahl: medienneutral produzieren mit Digital Publishing

Mit einer zentralen Datenquelle – etwa einem PIM oder MAM – lassen sich dagegen Preislisten oder Produktbeschreibungen mit wenigen Mausklicks auf allen Kanälen aktualisieren. Da die Informationen beim Digital Publishing zentral und personenunabhängig gespeichert werden, erübrigt sich außerdem der Stress, wenn Kollege X krank ist, der doch aber als einziger das hochauflösende Bild von Produkt Y auf seinem Rechner hat.

Digital Publishing kann gleich mehrere zeitraubende Aufgaben automatisieren: Inhalte müssen nicht mehr für jeden Kanal mühsam recherchiert, aufbereitet, eingefügt, an das Layout angepasst und aktualisiert werden. Stattdessen werden die gewünschten Produktinformationen angewählt und in eine Ausgabe-Software, zum Beispiel InDesign, ausgespielt. So können – hier am Beispiel Katalogproduktion – schon mal 500 Katalogseiten innerhalb von 30 Minuten generiert werden. Das verschafft Unternehmen handfeste Vorteile:

  • schnellere und günstigere Produktion von Verkaufsliteratur
  • eine permanente Katalog- und Broschürenproduktion wird möglich
  • automatische Aktualisierung in Webapplikationen auf Knopfdruck
  • auch kurzfristige Änderungen bringen die Produktion nicht zum Stocken
  • stets aktuelle Kataloge
  • Flyer können per Knopfdruck generiert werden
  • deutlich verkürzte Time-to-Market
  • Wettbewerbsvorteil gegenüber langsameren Mitbewerbern

Stressfaktor Corporate Design – war da was?

Digital Publishing stellt Inhalte nicht nur schneller zur Verfügung, sondern sorgt auch für ein einheitliches Layout aller Inhalte. Erforderte das Corporate Design bisher eine ständige Abstimmung mit Agenturen, werden beim Digital Publishing alle CD-relevanten Regeln vordefiniert und z. B. Stilvorlagen wie Überschriften und Zeilenabstände vorformatiert. Bei der Katalogproduktion werden die Produktinformationen dann als strukturierte Daten, zum Beispiel als XML-Datei, in das vorgefertigte Layout übertragen. Die Marketingabteilung muss sich dann nicht mehr wochenlang mit CI-Richtlinien herumärgern, sondern hat wieder Zeit für – Marketing.  

Rutschfest auf internationalem Parkett

Digital Publishing eignet sich hervorragend für internationale Publikationen: So sorgt zum Beispiel das angedockte PIM-System mit seinem Übersetzungsmanagement dafür, dass alle Begriffe einheitlich übersetzt sind.

Bei internationalen Projekten lauern jedoch ein paar Fallstricke im Layout: Zum einen haben einige Sprachen ausgefuchste Sonderzeichen parat, die von den Schriften in den Stilvorlagen abgedeckt werden müssen. Zum anderen fallen Übersetzungen in verschiedenen Sprachen unterschiedlich lang aus. So kann die französische Übersetzung eines deutschen Textes bis zu 20 % länger ausfallen und braucht entsprechend mehr Platz. Solche Längenunterschiede können mit gesonderten Regelwerken und Stilvorlagen ausgeglichen werden, die z. B. mit leicht verringerten Zeilenabständen und Laufweiten mehr Platz schaffen. Für solche Digital-Publishing-Vorhaben empfiehlt es sich, eine erfahrene Publishing-Agentur hinzuzuziehen.

Sobald Produktdaten zentral vorgehalten werden und die passenden Layouts erarbeitet sind, können Unternehmen ihre internationalen Partner um bis zu 60 % schneller mit aktueller und einheitlicher Verkaufsliteratur versorgen.

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Blogbeitrag von Michael Brodschelm

Michael Brodschelm ist gelernter Lithograf. Seinen Beruf erlernte er in einer Zeit, als Lithografie noch nicht computergestützt war, sondern manuelle Handwerkskunst. Er ist Gründer und Inhaber der mds. Agenturgruppe und Experte für Innovationen in Print und Digital.
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