PIM-Systeme, Digital Experience Platforms oder moderne Commerce-Lösungen versprechen Tempo, Konsistenz und Skalierbarkeit. Und trotzdem erleben viele Unternehmen nach der Einführung vor allem eines: Frustration. Warum ist das so?
Es liegt nicht daran, dass das System schlecht ist. Oder das Projektteam unfähig wäre. Sondern weil neue Systeme keine Ordnung schaffen – sie machen bestehende Unordnung sichtbar.
Was vorher in Excel, E-Mail-Anhängen und individuellen Workarounds versteckt war, liegt plötzlich offen auf dem Tisch: widersprüchliche Datenlogiken, unklare Zuständigkeiten, historisch gewachsene Sonderfälle.
Wer hier erwartet, dass ein Tool diese Probleme „mitlöst“, startet mit einer falschen Annahme.
Product Information Management wird oft auf das System reduziert. Dabei ist das System nur ein Teil eines größeren Ganzen.
Erfolgreiches PIM besteht immer aus drei gleichwertigen Komponenten:
Fehlt eine dieser Komponenten oder ist sie nur halb gedacht, entsteht kein Mehrwert. Ein leistungsfähiges System kann schlechte Prozesse nicht kompensieren. Und ein gutes Datenmodell verpufft, wenn niemand weiß, wie damit gearbeitet werden soll.
Als erfahrener Spezialist für PIM-Systeme verstehen wir die Stolpersteine – und räumen sie schnell aus dem Weg. Jetzt Kontakt aufnehmen, um euer PIM zum Laufen zu bringen.
Jetzt kontaktierenWir haben in unseren Kundenprojekten die Erfahrung gemacht, dass es wiederkehrende Denkfehler gibt, die dazu führen, dass Projekte unnötig komplex, langsam und teuer werden:
Das Problem ist selten fehlendes Wissen, sondern der Kontext, in dem Entscheidungen getroffen werden. PIM-Projekte starten oft unter Zeitdruck, mit politischen Kompromissen zwischen Fachbereichen und mit der Erwartung, dass das neue System bestehende Reibungen automatisch glättet.
Historisch gewachsene Prozesse werden selten grundsätzlich hinterfragt. Stattdessen versucht man, sie mitzunehmen, um Konflikte zu vermeiden.
Moderne Systeme machen diese Widersprüche sichtbar und wirken dann kompliziert, obwohl sie eigentlich nur konsequent sind.
Viele PIM-Projekte scheitern nicht an fehlender Ambition, sondern an zu viel davon.
Erfolgreiche Ansätze setzen bewusst auf Reduktion: ein klares Startmodell, wenige geschäftskritische Produkte, funktionierende Kernprozesse und ein System, das erweiterbar bleibt.
Geschwindigkeit entsteht nicht durch Vollständigkeit, sondern durch Fokus.
Moderne digitale Plattformen wie Pimcore machen schnelles Arbeiten technisch möglich. Aber Geschwindigkeit entsteht erst dann, wenn Strukturen, Verantwortlichkeiten und Prioritäten klar sind.
Wer versucht, Komplexität ungefiltert in ein neues System zu überführen, wird langsamer – nicht schneller.
Diese Fragen solltet ihr vor jeder PIM-Einführung beantworten:
Wer diese Fragen nicht beantwortet, wird sie später unter Zeitdruck klären müssen.
Wir erleben häufig Situationen, in denen Unternehmen technisch gut aufgestellt sind, aber in der Umsetzung stocken. Das System ist ausgewählt, die Implementierung gestartet und plötzlich wird klar, dass eine gemeinsame Vorstellung davon fehlt, wie Produkte strukturiert, gepflegt oder veröffentlicht werden sollen.
Workshops drehen sich im Kreis, weil grundlegende Leitplanken fehlen. Entscheidungen werden vertagt, nicht aus Unfähigkeit, sondern weil eine gemeinsame Orientierung noch nicht existiert. Genau hier entstehen Verzögerungen, die später kaum noch aufzuholen sind.
PIM-Projekte scheitern selten an Technologie. Sie scheitern an fehlender Klarheit, falschen Erwartungen und mangelnder Priorisierung.
Wer PIM als Enablement-Projekt versteht, schafft die Basis für skalierbare Datenmodelle, akzeptierte Prozesse und nachhaltige Datenqualität.
Bei mds begleiten wir Unternehmen vor der Implementierung.
In einem PIM-Readiness-Check klären wir gemeinsam:
Sprecht mit uns – bevor aus einem ambitionierten Vorhaben ein langes Digitalprojekt wird.