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Hubspot Lead Flows Conversion.png

Lead-Flows von Hubspot: Das Conversion-Wunder

Gigantische Conversion Rates mit Pop-up-Formularen, die auf den eigenen Seiten eingebunden werden – das verspricht Hubspot mit seiner neuen Funktion, den sogenannten Lead-Flows oder Lead-Verläufen. Was können die Lead-Flows, und wie erstellt man sie? Ein Überblick.  

Wie starte ich die Funktion bei Hubspot?

Hubspot-Kunden können Lead-Flows über ihre Einstellungen aktivieren. Unter „Produkte und Add-ons“ finden Sie den Punkt „Lead-Verläufe“. Sobald die Funktion per Mausklick aktiviert ist, sind die Lead-Flows über das Content-Menü ansteuerbar.

Lead-Flows in der Hubspot-Navigation
Kaum aktiviert, schon kann's losgehen

 

Wie funktionieren Lead-Flows?

Sie können beispielsweise einen Lead-Flow für ein Blogabonnement erstellen und per Tracking-Code in Ihren Artikeln einbinden. Das funktioniert auch bei Seiten außerhalb von Hubspot.

Bei den Artikeln legt sich dann eine Ebene über den eigentlichen Inhalt der Seite. Der Text auf der Ebene soll den Nutzer zur Conversion animieren – in diesem Fall zu einem Blogabonnement. Solche Pop-ups bekommen die volle Aufmerksamkeit des Nutzers, anders als CTAs, die der Bannerblindheit zum Opfer fallen.

Ein Lead-Flow für ein Blogabonnement von Hubspot
Ein Pop-up-Formular in freier Wildbahn, gesehen auf dem Hubspot-Blog

 

Pop-up? Aber Unterbrechungen sind doch Gift für Inbound!

Auf den ersten Blick scheinen Pop-ups für den Inbound-Ansatz ungeeignet. Die Browseroption „Pop-up-Fenster blockieren“ kommt nicht von ungefähr: Zu oft wurden und werden Nutzer mit Pop-up-Werbung genervt. Die Zugriffszahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Pop-ups bringen um bis zu 1.375 Prozent mehr Conversions als herkömmliche Formulare im Seiten-Body. Das Geheimnis liegt laut Hubspot darin, den Zweck einer Seite zu fokussieren – wie im Fall des Blogabos, das bereits im Blog beworben wird.    

Wie setze ich Lead-Flows auf?

Ein Lead-Flow besteht aus einem Aufruf, einem Formular und einer Danksagung. Die drei Teile sollten so kurz wie möglich ausfallen, um den Nutzer nicht zu lange von der gewünschten Seite abzuhalten.

Hubspot-Dialog beim Aufsetzen der Lead-Flows
Hubspot führt den Kunden Schritt für Schritt durch die Lead-Flow-Erstellung

 

Zuerst wählen Sie einen Lead-Flow-Typen aus, zum Beispiel eine Pop-up-Box oder ein Dropdown-Banner.

Hubspot bietet verschiedene Lead-Flow-Typen an
Die Qual der Wahl: Lead-Flow-Typen

 

Dann formulieren Sie einen kurzen Aufruf und fügen eventuell ein passendes Bild hinzu. Sie können zudem die Farben gemäß Ihrer Corporate Identity definieren. Anschließend setzen Sie das Formular ein und schreiben die Danksagung für Nutzer, die das Formular ausgefüllt haben.

In den Lead-Flow-Optionen wählen Sie aus, wann der Lead-Flow ausgelöst wird. Hier haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Page Scroll: also wenn ein Nutzer 50 Prozent der Seite nach unten scrollt.
  • Abgelaufene Zeitspanne: zum Beispiel 30 Sekunden. Die Mindestzeitspanne beträgt sieben Sekunden.
  • Exit Intent: wenn der Nutzer die Seite verlassen will und den Mauszeiger außerhalb des Browsers bewegt.

Wie sieht’s mobil aus?

Die Lead-Flows sind zwar für Mobilgeräte optimiert, aber nach dem Google-Update 2017 ist Vorsicht geboten. Im Zweifel können Sie die Lead-Flows in den Optionen für mobile Nutzer ausschalten.

War dann mein ganzer Inbound-Aufwand für die Katz?

Nein. Auch wenn Pop-up-Formulare mit der Kontaktdatenbank synchronisiert werden, können sie keine längeren Formulare ersetzen. Die Pop-ups eignen sich aber sehr gut für „Mikro-Conversions“ wie Blogabos.

Fazit

Die neue Hubspot-Funktion kann eine Menge Conversions bringen, ähnlich wie die Convertables auf Unbounce. Das funktioniert aber nur, wenn die Funktion bedacht und mit Rücksicht auf die User Experience eingesetzt wird.


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Blogbeitrag von Elke Lichtmann

Elke Lichtmann schreibt für die Berliner Onlineredaktion der mds zu operativen Themen der Produktkommunikation.
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