Weiße Bretterwand mit rotem Schriftzug "Impossible", wobei nur "possible" gut lesbar ist

Change management – aktiv handeln

Veränderungen und Anpassungen sind in der Wirtschaft unumgänglich, wollen Unternehmen langfristig erfolgreich sein. Die Digitalisierung hat zuletzt einen grundlegenden Wandel angestoßen. Daneben gibt es aber eine Vielzahl weiterer möglicher Auslöser für die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung eines Unternehmens.

Gründe für Change Management

  • Internationalisierung und Erschließung neuer Absatzmärkte
  • Übernahmen/Fusionen oder Abspaltung/Verkauf von Geschäftsbereichen
  • Einführung neuer Technologien
  • Starker Wettbewerbsdruck
  • Steigerung der Effizienz
  • Neue gesetzliche Bestimmungen oder Rahmenbedingungen
  • Gesellschaftliche Veränderungen (demografischer Wandel, Anspruch auf Home Office etc.)

Change Management ist Projektmanagement

Beim Change Management geht es darum, die notwendigen Veränderungsprozesse aktiv und gezielt anzugehen und strategisch klug und kontrolliert umzusetzen. Wir verstehen Change Management dabei als Projektmanagement. Das heißt, Veränderungen werden wie Projekte angegangen, geplant und umgesetzt. So ist ein strategischer Wandel möglich.

Methoden und Instrumente

Dazu gibt es eine Vielzahl an Modellen und Instrumenten, die sich trotz unterschiedlicher Ansätze im grundlegenden Aufbau sehr ähnlich sind. Wir setzen deshalb nicht auf ein bestimmtes Modell, sondern wählen je nach Fall die geeigneten Instrumente und Vorgehensweisen aus.

  1. Diagnose und Analyse der Probleme: Welche Probleme liegen vor? Was ist der Auslöser?
    Mögliche Instrumente: Marktbewertung, Konkurrenzanalyse, Organisations- und Prozessanalyse
  2. Problemlösung und Strategieformulierung: Wie wollen wir das Problem lösen? Was ist das Ziel?
    Mögliche Instrumente: Consulting, Kreativitätstechniken
  3. Umsetzung: Welche Schritte sind notwendig, um das Ziel zu erreichen? Wer muss was dafür tun? Welche KPIs sind sinnvoll?
    Mögliche Instrumente: Projektmanagement, Agilität, Kommunikationsmanagement, Coaching
  4. Regelmäßige Kontrolle des Fortschritts: Sind die KPIs erreicht worden? Wenn nein, woran liegt es?
    Mögliche Instrumente: Bewertungskataloge, KPIs, Mitarbeiterbefragungen

3 Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches Change Management

1. Proaktiv handeln: Aktives Change Management heißt handeln, bevor der Handlungsdruck so groß ist, dass der Handlungsspielraum dadurch bereits eingeschränkt wird.

2. Eine schlüssige Geschichte: Change Management betrifft alle, deshalb müssen auch alle mitgenommen und von der Notwendigkeit der Veränderung überzeugt werden. Wichtig ist hier vor allem eine transparente und offene Kommunikation mit allen Beteiligten und klare, realistische Zielvorgaben.

3. Widerstände produktiv nutzen: Die Entscheidung für eine strategische Neuausrichtung trifft die Geschäftsführung. Von hier wird sie nach unten kommuniziert und umgesetzt. Dabei entstehen oft Widerstände gegen getroffene Maßnahmen. Diese dürfen auf keinen Fall ignoriert werden, denn oft ist „unten“ am einzelnen Arbeitsplatz viel Wissen vorhanden, wie bestimmte Arbeitsprozesse und -abläufe am effizientesten gestaltet werden können. Dieses Wissen gilt es, zu aktivieren und in den Change-Management-Prozess einzubauen. Auf diese Weise fühlen sich die Mitarbeiter nicht nur ernst genommen, sondern so können auch schnell erste Erfolge erzielt werden, was unheimlich wichtig ist, um die Bereitschaft und Motivation für den weiteren Veränderungsprozess zu fördern.

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