Mobile First

Die Wachablösung hat längst stattgefunden: Im November 2016 war der Punkt erreicht, an dem weltweit gesehen mehr Menschen mobil aufs Internet zugriffen als vom Desktop aus. Und auch wenn Deutschland diesem Trend immer noch ein wenig hinterherhinkt, führt kein Weg an der Tatsache vorbei, dass immer öfter vom Smartphone aus gesurft wird.

Auf diesem Hintergrund ist der Ansatz „Mobile First“ entstanden. Denn wenn mehr als die Hälfte der Websitebesucher über ihr Smartphone darauf zugreifen, macht es natürlich Sinn, die Seite erst mal für die mobile Nutzung zu konzipieren bzw. zu optimieren, bevor man sie sukzessive für die Desktopanwendung erweitert. Kommt dazu, dass Suchmaschinen wie Google immer stärker auch die „mobile friendliness“ im Ranking der Suchergebnisse (SERPs) mit berücksichtigen.

Konzentration aufs Wesentliche

Beim Mobile-First-Ansatz geht es also darum, die Besonderheiten des Smartphones und seiner Nutzung in den Mittelpunkt der Website-Konzeption zu stellen. Diese sind in erster Linie: ein kleinerer Bildschirm und ein größerer Ablenkungsfaktor – denn meist surfen wir mit dem Smartphone von unterwegs, oft auch in Gesellschaft.

Am allerwichtigsten ist deshalb die Konzentration aufs Wesentliche. Beim Öffnen der Website müssen alle relevanten Infos – aber auch nur diese! – auf einen Blick sichtbar sein. Das schließt insbesondere die Menüführung ein, sodass immer nur ein Klick auf den gerade sichtbaren Bereich notwendig ist, um mit der Bestellung oder der Produktsuche einen Schritt weiterzukommen. Sekundäre Inhalte können dagegen zum Beispiel in ein Drop-Down-Menü gepackt werden.

Weitere wichtige Punkte sind:

  • Responsive Design, damit sich die Inhalte automatisch der Größe des Displays anpassen
  • Kurze Ladezeiten nicht nur auf dem Computer, sondern gerade auch auf dem Handy
  • Hohe Funktionalität und Bedienbarkeit von Schaltflächen, Buttons und Calls to Action (CTAs), ausgelegt speziell für einhändige Benutzung
  • Gute Sichtbarkeit der Schrift mit genügend Zeilenabstand, sodass die Inhalte ohne Zoomen lesbar und ggf. eingefügte Links leicht mit dem Finger anzuklicken sind
  • Strukturierter Content mit kurzen Absätzen und sinnvollen Überschriften, die eine klare Leserführung vermitteln.

Vorteile für Klein und Groß

Die Beschränkung aufs Wesentliche ist nicht ganz einfach und erfordert vor allem eine gute Planung. Unsere Web-Experten haben bereits viele Projekte mit dem Mobile-First-Approach umgesetzt und klare Strategien entwickelt, wie eine nutzerfreundliche Website für mobile Geräte am besten aufgebaut werden kann. 

Dabei behalten sie von Anfang an auch die Desktop-Nutzung im Blick, schließlich heißt der Ansatz nicht Mobile Only, sondern Mobile First. Was fürs Smartphone wichtig ist, kommt jetzt auch der Desktop-Variante zugute: Übersichtlichkeit, Konzentration aufs Wesentliche, klare Kundenführung und einfache Usability

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