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Facebook schickt neue VR-Brille ins Rennen

Facebook schickt neue VR-Brille ins Rennen

Seit ungefähr zwei Jahren hofft die Tech-Branche auf das große Geschäft mit Virtual Reality. Weit dahinter zurück bleibt die Realität der Umsatzzahlen. Das größte Problem: Die Hardware ist nicht ausgereift, VR-Brillen sind noch viel zu teuer und es gibt zu wenig gute Inhalte. Auf die Hardware-Frage will Facebook nun eine Antwort geben.

Wie t3n berichtet, will Facebook 2018 eine VR-Brille auf den Markt bringen, die eine Brücke zwischen den bisher verfügbaren Modellen schlägt.

Der Preis ist heiß

Die bisher größte Konsumentengruppe für VR-Brillen sind bisher Videospieler. Für das Virtual-Reality-Headset von Sony müssen passionierte Gamer im Moment 500 $ berappen, um virtuelle 3D-Spiele auf der Playstation zocken zu können. Das bisher beste Produkt von Facebook ist die Oculus Rift, die für 400 $ erhältlich ist. Im unteren Preisspektrum tummelt sich Samsung mit seiner Gear VR. Dass bei diesen Preisen noch nicht viele VR-Brillen unter Weihnachtsbäumen und auf Geburtstagstischen lagen, versteht sich von selbst. Facebooks neue VR-Brille soll die Kauflust nun mit einem Produkt für 200 $ wecken und Samsung von seinem VR-Marktanteilsthron von 22 Prozent stoßen – und zwar mit einem wortwörtlich gewichtigen Unterschied.

Mark Zuckerberg bei Samsung in Spanien (Februar 2016)

Foto: Mark Zuckerberg

VR-Brille für unterwegs

Alle bisherigen VR-Headsets haben den Nachteil, dass sie relativ schwer und verkabelt sind. Die Virtual-Reality-Brille von Facebook hingegen soll ein leichtes Gerät für die Tasche sein und so zu einem Alltagsgerät wie das Smartphone oder die Smartwatch werden. Alles, was man dann braucht, um Spiele zu spielen oder Filme zu schauen, ist eine WLAN-Verbindung.

Aber Facebook als soziales Netzwerk hat noch eine andere Vision: die Massentauglichkeit neuer virtueller Produkte wie den dreidimensionalen sozialen Treffpunkt „Spaces“, der bei der Entwicklerkonferenz F8 im April 2016 vorgestellt wurde. Die neue VR-Brille wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Was bedeutet das für Unter­nehmen?

Bei einem preiswerten und zugleich benutzerfreundlichen VR-Headset werden auch viele Unternehmen hellhörig, die bislang nichts mit Videospielen am Hut hatten. Noch profitiert die virtuelle Realität von einem Sensationsfaktor, eben weil noch nicht jeder Haushalt solch ein Gerät besitzt. So werden Produktpräsentationen auf Messen oder am POS zu Publikumsmagneten – und Menschen erinnern sich besser an Erlebnisse wie diese. Abgesehen davon eröffnen sich viele Möglichkeiten für die Planungsphase von Projekten: Neue Produkte können als 3D-Entwürfe virtuell vorgestellt werden.

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Blogbeitrag von Patrick Scherfeld

Patrick Scherfeld ist Redakteur bei der mds. Agenturgruppe. Er schreibt in Berlin zu strategischen und operativen Themen der Produkt- und Vertriebskommunikation.
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