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10 mitreißende Virtual-Reality-Anwendungen, die sich für Messen eignen

10 mitreißende Virtual-­Reality-­Anwen­dungen für Messen

Virtual-Reality (VR) hat sich in den letzten Jahren maßgeblich weiterentwickelt. Nun wird die Technologie auch für Messeauftritte und den Einsatz am POS interessant. Wir stellen Ihnen zehn VR-Anwendungen von Messen vor, deren Marketing-Ansätze sich auch langfristig lohnen.

Virtual-Reality-Projekte sind zwar aufwendig in der Herstellung, aber auch nach Messen weiterverwendbar. So kann die VR-Anwendung nach einem Messeauftritt zum Beispiel per Werbetour durchs Land geschickt werden oder am POS eingerichtet werden. Wir zeigen an zehn Beispielen, warum sich der Aufwand lohnt.

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#1 Virtual Reality für Gruppen: Raumgestaltung als Alternative zur VR-Brille

Der Rüstungs- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin schickt einen umgebauten Schulbus an US-Schulen, um Kinder für die Raumfahrt zu begeistern. Dabei kommen keine Brillen zum Einsatz, stattdessen dienen die Busfenster als Bildschirme. Bei der „Mars Experience“ entsteht so der Eindruck, dass der Bus direkt über die Marsoberfläche fährt.

 

#2 Sehen und sich entsprechend bewegen

Die Outdoor-Marke Merell betont nicht explizit ihre Wanderschuhe, sondern die Aktivitäten und Emotionen, die damit verbunden sind. Der Anwender unternimmt eine virtuelle Wanderung und läuft gleichzeitig tatsächlich über einen kleinen Parcours. Das Gesehene wird so auch körperlich nachvollzogen – ein wichtiger Punkt für eine Marke, die für sportliche Aktivität steht.

 

 #3 Virtual Reality statt Autohaus

Hyundai präsentiert sein neues Ioniq-Modell in einem virtuellen Showroom und erklärt die Besonderheiten des Modells – in diesem Video zwar auf Koreanisch, aber die Idee dahinter wird klar.

 

#4 Die neue Küche planen

VR ist besonders für die Raumplanung interessant. Bis die Anwendungen technisch ausgereift sind und eine detaillierte Planung ermöglichen, braucht es aber noch Zeit. IKEA zum Beispiel hat sich an einem Küchensimulator versucht, kommt jedoch über ein paar Gestaltungsoptionen nicht hinaus und verzettelt sich mit Spielereien, wie dieser Testbericht zeigt.

 

Der Badausstatter R+F verfolgt einen anderen Ansatz: Die Virtual-Reality-Brille kommt erst nach der computergestützten Planung bei einem Beratungstermin zum Einsatz. Das Ergebnis ist individuell auf den Kunden abgestimmt, der sich dann in „seinem“ Bad umschauen kann.

#5 VR + Sport + Computerspiel = Icaros

Während der Nutzer in der VR-Anwendung wie ein Superheld durch die Luft fliegt, hält er sich an einem Gestell fest, das seinen Körperbewegungen folgt – quasi ein Joystick, der vollen Körpereinsatz erfordert. Icaros ist wie ein Spiel gestaltet, bei dem der Nutzer einer Flugroute folgen muss und dabei spielerisch seinen Körper trainiert. Zu den Abnehmern zählen vorrangig B2B-Kunden wie Hersteller von VR-Brillen oder Event-Veranstalter.

 

 

#6 Von der Herstellung erzählen

Der Tequila-Produzent Patrón nimmt den Zuschauer mit auf seine Agavenfelder und zeigt die handwerklich geprägte Tequila-Herstellung auf der firmeneigenen Hacienda. So vermittelt Patrón das Bild vom traditions- und qualitätsbewussten Betrieb.

 

 #7 Ameisenperspektive

In der preisgekrönten Virtual-Reality-Anwendung des Käseproduzenten Boursin Sensorium kriecht der Anwender förmlich durch einen Kühlschrank. Der gewählte Storytelling-Ansatz: die Ameisenperspektive. Als Winzling kann der Anwender Vorgänge sehen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben – ein Ansatz beispielsweise für technische Produkte.

 

#8 Neuer Blick auf ferne Reiseziele

VisitNorway hat zusammen mit Red Bull ein Video veröffentlicht, bei dem der Nutzer einen Wingsuit-Flug entlang der Felswände eines Fjords miterlebt. Der Betrachter bekommt so eine ganz neue Perspektive auf das bekannte Fjord-Panorama, ohne sich jedoch selbst in dieses halsbrecherische Abenteuer stürzen zu müssen. Ein weiterer Vorteil dieser Anwendung ist, dass sie auch direkt auf dem Desktop betrachtet werden kann. So lässt sich mit 360°-Produktionen online viel Reichweite generieren – in diesem Fall über 5 Millionen Klicks!

 

#9 Architektur-Visualisierung

Der Immobilienentwickler Residential Condominium lässt potenzielle Käufer per Virtual-Reality-Brille durch Gebäude wandeln, die es noch nicht gibt. Dabei können die Nutzer sogar Farben und Materialien verändern. So haben potenzielle Kunden gleich einen Eindruck vom Raumgefühl und den künftigen Lichtverhältnissen – ein echter Wow-Effekt im Vergleich zu den herkömmlichen Fotomontagen und Reißbrettzeichnungen.

 

#10 Exklusive Räume in prominenter Begleitung erkunden

Die Fluglinie Etihad bewirbt ihre neuen A380-Flugzeuge mit Glamour und Exotik: Der Anwender durchquert einen A380 und trifft dabei auf Nicole Kidman und andere illustre Fluggäste, in deren sonst so exklusive Separees er spähen kann.

 

 

 

Fazit: Nicht nur für Messen in Virtual Reality investieren

Virtual Reality boomt in der Produktpräsentation auf Messen oder am POS sowie in der Neukundengewinnung. Doch unterschiedliche Produkte erfordern unterschiedliche Konzepte, damit nicht nur in ein mehrtägiges Messespektakel, sondern in eine sinnvolle Weiterverwendung investiert wird. Bestimmt sind einige der hier vorgestellten Ansätze auch für Sie interessant:

  • Bringen Sie Ihre Kunden zu schwer zugänglichen Orten – bequem und gefahrlos.
  • Sprengen Sie die Grenzen der Physik! Zeigen Sie Ihren Kunden normalerweise nicht sichtbare Vorgänge, die mit Ihrem Produkt zu tun haben.  
  • Erzählen Sie von der Herstellung Ihres Produkts.
  • Erklären Sie technische Besonderheiten Ihres Produkts.
  • Überlegen Sie, ob sich die VR-Anwendung mit körperlicher Aktivität verbinden lässt.
  • Konzentrieren Sie sich auf das Kernziel der Anwendung und verzetteln Sie sich nicht mit Spielereien.
  • Machen Sie bei Planungsanwendungen das gesamte Spektrum an Möglichkeiten zugänglich.
  • Ziehen Sie nicht nur eine VR-Brille in Betracht, sondern auch alternative Raumkonzepte für Gruppen.

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Blogbeitrag von Elke Lichtmann

Elke Lichtmann schreibt für die Berliner Onlineredaktion der mds zu operativen Themen der Produktkommunikation.
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