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Wie die Telekom auf der IFA Messekontakte sammelt

Auf Messen herrscht großes Getümmel, und Besucher haben vielleicht schon mehrere Jakobsweg-Etappen hinter sich, wenn sie einen neuen Stand erreichen. Wie aber kann man Besucher lange am Stand halten? Die Telekom setzt bei der IFA 2016 auf einen Gewinnspielparcours, um ihre gesamte Produktvielfalt vorzustellen – und um Messekontakte einzusammeln. Hier unser Bericht vom Messestand.

Gamification des Messestands

Die Telekom ist längst nicht mehr nur für Telefone und Internetanschlüsse zuständig, sondern bietet mittlerweile – was viele Messebesucher nicht wissen – auch SmartHome-Geräte für den Brand- und Einbruchschutz an. Angesichts der umfangreichen Produktpalette fällt auch der Messestand entsprechend groß aus.

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Ein kleiner Ausschnitt des großen Telekom-Standes, kein Farbstich

 

Um zu verhindern, dass Besucher den Stand umgehend wieder verlassen, weil sie nicht sofort das finden, was sie interessiert, hat die Telekom ihren Stand als spielerischen Parcours angelegt. Entlang des Parcours sind verschiedene Stationen aufgebaut, die Produktsparten wie SmartHome oder Entertainment erklären.

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Armband an, los geht’s An einer der Parcoursstationen

 

Gewinnspiel + Parcours + Tracking + Messekontakte

Am Eingang des Standes bekommen interessierte Besucher ein Tracking-Armband und geben ihre Kontaktdaten an, mit denen sie am Gewinnspiel teilnehmen. Um Chancen auf einen Gewinn in der Auslosung zu haben, müssen sich die Besucher mit ihrem Armband an verschiedenen Parcoursstationen „einloggen“. Bei diesem Gewinnspiel werden also nicht nur Leads generiert, sondern auch die Interessen der Personen differenziert.

Unser Fallbeispiel erklärt die Erfolgstechniken von Liebherr auf der IFA 2016.  Lesen Sie hier, wie auch Sie zum Experten in der Produktpräsentation werden.

Ab drei „Log-ins“ kann man an der Auslosung teilnehmen – und muss den Stand damit zumindest teilweise durchqueren. Das Ganze erinnert ein wenig an die berüchtigten Trimm-dich-Pfade, ist aber nicht schweißtreibend, sondern unterhaltsam. Nicht zuletzt greift die Telekom hier auf das „Pokémon GO“-Prinzip zurück: Hotspots ablaufen und Belohnungen einsammeln.

Während die Auslosung für die Besucher spannend ist, interessieren sich die Telekom-Marketer für die vom Tracking-Armband übermittelten Daten: Welche Stationen hat die Person besucht und für welche Zeitspanne? Wo wurde der Standbesuch häufig „abgebrochen“? Und welche Stationen wurden besonders häufig frequentiert?

Ein Messestand, viele Ziele

Mit ihrem „digitalen Parcours“ schafft es die Telekom, Besucher am Stand zu halten und sie über ihr Angebot zu informieren – und Messekontakte zu sammeln. Wie der Haier-Stand verfolgt die Telekom damit einen spielerischen Ansatz, hat dabei aber eine ganz eigene Lösung gefunden.

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Blogbeitrag von Elke Lichtmann

Elke Lichtmann schreibt für die Berliner Onlineredaktion der mds zu operativen Themen der Produktkommunikation.
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