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LinkedIn – was kostet ein Lead 2018?

Ähnlich wie bei Facebook lässt sich auch bei LinkedIn Reichweite kaufen. Welche Kosten entstehen bei der Lead-Generierung? Ist das rentabel?

CPC (Cost per Click) bei LinkedIn

Das Prinzip ist recht einfach: Bei Werbung auf LinkedIn können Sie sogenannte „InMails“ mit Budget ausliefern lassen: Das sind bezahlte Nachrichten, die dem Empfänger direkt in seinen LinkedIn-Posteingang zugestellt werden.

Weitere Werbeformate bei LinkedIn, die Anzeigen und Sponsored Posts, können Sie entweder über den guten alten Tausenderkontaktpreis („Impressions“) abrechnen – oder Sie bezahlen nur für eine tatsächlich erfolgte Interaktion, also einen Klick auf die Anzeige.

Da wir nicht nur diffuses Branding betreiben, sondern mit den Anzeigen Leads generieren wollen, ist letztere Variante unsere erste Wahl. Für mobile User gibt es dazu von LinkedIn spezielle In-App-Formulare, die helfen sollen, die Abbruchquote möglichst gering zu halten. Diese steigt ansonsten aufgrund der Ladezeiten.

Wird die Anzeige am Desktop gelesen, möchten wir unsere Empfänger gern von LinkedIn weg und zu unserer eigenen Konversionsmöglichkeit leiten. Erfahren Sie dazu mehr unter: Was ist eine Landingpage?

Die Frage ist jetzt: Was kostet das? Um beurteilen zu können, ob sich die Lead-Generierung für ein gegebenes Produkt oder einen Service lohnt, muss man sämtliche KPIs bei der Customer Journey berücksichtigen und mit realistischen Konversionsraten arbeiten – alles andere ist budgetärer Blindflug.

Erfahren Sie in unserem Whitepaper, wie Sie mit Marketing Automation Leads zu  Kunden machen.

Kosten für LinkedIn-Ads: Damit müssen Sie rechnen

Lead ist nicht gleich Lead. Was ein über Anzeigen oder Sponsored Content erzeugter Kontaktdatensatz wert ist, hängt maßgeblich davon ab, welche Rendite er für Ihr Unternehmen bringt. Verkaufen Sie mit hohem Gewinn Luxusjachten, haben Sie hier natürlich mehr Spielraum als mit einem niedrigpreisigen Produkt.

Ob sich die Lead-Generierung bei LinkedIn lohnt, müssen Sie also selbst entscheiden – am besten tun Sie dies in einem ersten Schritt modellhaft mit einer qualifizierten Schätzung Ihrer Konversionsraten.


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LinkedIn-Werbung: Kosten steuern

Es spielt keine Rolle, wie groß Ihr Budget oder Ihr Unternehmen ist – mit LinkedIn Anzeigen können Sie Ihre Marketingziele erreichen.“

Dieses vollmundige Versprechen von der offiziellen LinkedIn-Preisseite sollten Sie nicht allzu ernst nehmen. Natürlich spielt die Höhe Ihres Budgets eine entscheidende Rolle. Bei LinkedIn können Sie zwischen einem Gesamtbudget und einem Tagesbudget für Ihre Kampagne wählen. Ihre Gebote für die Ausspielung des Contents werden dann in einem automatischen Bieterverfahren, dem sogenannten Bidding, für InMails, Impressions oder eben Clicks abgegeben. Wenn Sie den Zuschlag erhalten, werden Ihre Anzeigen ausgespielt, bis das definierte Budget aufgebraucht ist.

Klickpreise bei LinkedIn: Faktor Zielgruppengröße

Dabei ist die Größe der Zielgruppe für die anfallenden Kosten ein entscheidender Faktor.

Ähnlich wie bei Facebook ist die Menge der bezahlt ausgespielten Inhalte nämlich endlich. Denn: LinkedIn will seine Nutzer nicht ausschließlich mit einer Flut bezahlter Inhalte traktieren. Für die Posts von Bekannten, Kollegen und Freunden muss im Newsfeed auch noch Platz sein.

Um die verleibenden Lücken konkurrieren Sie nun mit anderen Unternehmen, die ebenfalls ihre Werbebotschaften platzieren möchten. Je kleiner dabei Ihre Zielgruppe ist, umso stärker die Konkurrenz. Für ein exaktes Matching müssen Sie also etwas mehr bezahlen.

LinkedIn-Werbekosten: Was kostet ein Klick?

Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Für die Veranschaulichung haben wir zunächst eine virtuelle Target Audience ausgewählt, die fast 5 Millionen Mitglieder umfasst. Der LinkedIn-Kampagnen-Manager schlägt uns dazu ein Gebot von 6,91 Euro vor. 

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LinkedIn-Anzeigenpreis bei relativ großer Zielgruppe

Eine Vergleichszielgruppe haben wir ebenfalls erstellt, sie enthält noch gut 43.000 Mitglieder. Dabei schließen wir bestimmte Unternehmensgrößen aus und targeten nur noch Geschäftsführer. Hier empfiehlt der Kampagnen-Manager ein Gebot von 7,94 Euro. Das entspricht einer Verteuerung von fast 15 Prozent.

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LinkedIn-Anzeigenpreis bei einer Zielgruppengröße von 43.000 Mitgliedern

Zu guter letzt reduzieren wir die Target Audience weiter, indem wir regional nur noch CEOs in der Umgebung von München inkludieren. Die Zielgruppengröße liegt jetzt bei etwa 3.000 LinkedIn-Mitgliedern. Das vorgeschlagene Gebot liegt nun bereits bei 8,72 Euro. Das entspricht gegenüber der ersten Zielgruppe einem Preisanstieg von über 26 Prozent.

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LinkedIn-Anzeigenpreis bei relativ kleiner Zielgruppe

 

Drei Test-Zielgruppen im Vergleich

Hier noch einmal unsere Test-Zielgruppen im Überblick

Zielgruppe Größe Vorgeschlagener Klickpreis
Allgemein 5.000.000 6,91 €
CEOs 43.000 7,94 € (+14,91 %)
Regionale CEOs 3.000  8,72 € (+26,19 %)

 

Fazit: Exaktes Matching kostet mehr

Eine eng gefasste Zielgruppe kostet also mehr, als eine breite Target Audience. Lohnt sich dieser Aufpreis? Unserer Erfahrung nach: ja. Denn das bessere Matching schlägt sich letzten Endes in höheren Konversionsraten nieder, wodurch sich die Anzeigenpreise schnell ammortisieren.

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Blogbeitrag von Robert Nagel

Robert Nagel ist Redakteur bei der mds. Agenturgruppe. Er schreibt in Berlin über Content-Marketing und zu weiteren strategischen und operativen Themen der Produkt- und Vertriebskommunikation.
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