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Was bedeutet die Prozentangabe bei der Lookalike Audience auf Facebook?

Facebook Lookalike Audience: Das bedeuten die Prozente

Werbetreibende können auf Facebook sogenannte Lookalike Audiences erstellen, um ihre Anzeigen an Nutzer auszuspielen, die den bereits bestehenden Kunden ähneln. Aber was soll die Prozentangabe bei der Erstellung? Zeit für eine kleine Mathestunde.

Kurz erklärt: Die Lookalike Audience auf Facebook

Eine Lookalike Audience basiert auf der Custom Audience, also der Liste von bereits bestehenden Kunden eines Unternehmens. Custom Audiences können direkt bei Facebook hochgeladen oder im Laufe einer Anzeigenkampagne generiert werden. Mit diesen Kundenlisten können Werber ihr Zielgruppen-Targeting auf Facebook verfeinern.

Anhand der bestehenden Kundeneigenschaften – wie zum Beispiel Geschlecht, Alter, Wohnort oder Interessen – erstellt Facebook eine Lookalike Audience mit den gleichen Eigenschaften wie die Custom Audience.

Wieso die Prozentangabe?

Jeder Jeck ist anders, auch auf Facebook. Das heißt, dass es kaum möglich ist, größere Nutzergruppen zu finden, die bis ins kleinste Detail über die gleichen Eigenschaften verfügen. Deshalb ermöglicht Facebook den Werbern, die Lookalike Audiences mit dem Fokus auf Ähnlichkeit oder auf Reichweite zu erstellen. Diese Optionen kann man sich wie ein feines und ein grobes Sieb vorstellen.

  1. Option „Ähnlichkeit“: Wenn ein Werber die Lookalike Audience mit dem Fokus auf Ähnlichkeit erstellt, nutzt er gewissermaßen das feine Sieb: Die Gruppe entspricht dann einem Prozent der Facebook-Nutzer im jeweiligen Land, die der Custom Audience am meisten ähneln.
  1. Option „Reichweite“: Bei dem Fokus auf Reichweite kommt das gröbere Sieb zum Einsatz. Hier werden fünf Prozent der ähnlichsten Facebook-Nutzer für die Zielgruppe ausgewählt. Innerhalb dieser größeren Zielgruppe können die Nutzereigenschaften weiter von den Eigenschaften der Custom Audience abweichen als bei der kleineren Lookalike Audience. Proportional gesehen: Je mehr Reichweite, desto weniger Ähnlichkeit.

 

Die Prozentangabe bezogen auf Deutschland

Facebook hat rund 27 Millionen deutsche Nutzer. Wenn Werber ihre Lookalike Audience mit der Ähnlichkeitsoption erstellen, besteht die Zielgruppe aus einem Prozent der deutschen Nutzer. Das macht 270 000 potenzielle Neukunden, die angesprochen werden können. Zielt der Werber jedoch auf die Reichweite und wählt fünf Prozent, wächst die Zielgruppe laut Dreisatz auf 1,35 Millionen an.

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Was die Differenzierung in der Praxis bringt

Werbetreibende können sich entscheiden,

  • ob sie ihre Kampagnen zielgerichteter, aber an weniger Nutzer ausspielen,
  • oder ob sie mit einer etwas ungenauer eingegrenzten Zielgruppe mehr Nutzer ansprechen wollen.

Die strengere Zielgruppendefinition eignet sich für Produkte, deren Kundengruppe bereits relativ klar umrissen ist und bereits gute Anzeigenergebnisse aufweist. Der ungenauere Filter hingegen eignet sich für den Beginn einer Kampagne, wenn die Zielgruppe noch nicht so genau definiert werden kann.

Fazit: Targeting mit der mds

Anzeigenkampagnen auf Facebook erfordern eine kontinuierliche Analyse und Optimierung. Wir unterstützen Sie durch praxisnahe Strategien und Tipps. Erfahren Sie alles über Ihre Möglichkeiten für erfolgreiches Onlinemarketing mit der mds oder stellen Sie uns gleich eine konkrete Onlinemarketing-Anfrage.

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Blogbeitrag von Wilhelm Fumy

Wilhelm Fumy ist Head of Performance Marketing bei der mds. Im vergangenen Jahr generierte er mehr als 800.000 Leads für Industriekunden aus dem B2B und B2C.
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