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Database-, Digital und Dynamic Publishing – was bedeutet das?

veröffentlicht von Michael Brodschelm | 10.01.2018 11:00:00

Database-Publishing, Digital Publishing und Dynamic Publishing – wer sich in diesem Wirrwarr an Begriffen einen ersten Überblick verschaffen will, verliert sich schnell in den Tiefen von Google, Wikipedia und Co. Wir bringen Ordnung in das chaotische Fachchinesisch.

 

Database-Publishing

Database-Publishing ist der Überbegriff für alle Veröffentlichungsarten, bei denen Daten in einer zentralen Quelle (eben der „Database“) vorgehalten und von dort aus für unterschiedliche Zielmedien bereitgestellt werden. Der Schwerpunkt beim Database-Publishing liegt im Printbereich.

Für das Erstellen von Verkaufsmaterialien wie Produktkatalogen, Broschüren, Datenblättern oder Preislisten werden die Produktinformationen über mehrere Schritte bis zum endgültigen Printformat aufbereitet.

Schritt 1: Erstellen einer Datenstruktur für das entsprechende Zielformat (z. B. Katalog), d. h. es werden alle benötigten Daten identifiziert aus der Datenquelle bereitgestellt

Schritt 2: Export einer XML-Datei (XML = Extensible Markup Language)

Schritt 3: Import in ein Layoutprogramm, heute meist InDesign. Der Import geschieht über Plug-ins, Skripte und GREP-Stile

Schritt 4: Ausgabe als drucktaugliche PDF-Datei und Übergabe der Druckvorstufe an die Druckerei

Wie diese Vorgänge im Einzelnen funktionieren, haben wir in folgendem Artikel detailliert beschrieben: „Database-Publishing für Anfänger“.

 

Digital Publishing

Digital Publishing und Cross Media Publishing bedeuten beide das Gleiche, nämlich dass Texte und Bilder medienneutral (also unformatiert) in einer Datenquelle abgelegt sind.

Für die verschiedenen Zielformate wie Kataloge, Webshops oder Datenblätter werden zunächst Gestaltungsvorlagen angelegt und mit Platzhaltern versehen. Bei Bedarf werden diese Raster dann aus der Datenbank mit den jeweils gewünschten „echten“ Bild- und Textdaten auf Knopfdruck befüllt. So werden Änderungen in der Datenquelle sofort in sämtliche neuen Veröffentlichungen vererbt und in den verschiedenen Medien und Formaten umgesetzt.

Im Gegensatz zum Database-Publishing liegt der Schwerpunkt hier nicht auf Print, sondern erstreckt sich über alle Veröffentlichungskanäle.

Hier geht’s zu den Artikeln: „Was ist Digital Publishing?“ und „Wie Unternehmen von Crossmedia profitieren“.

 

Dynamic Publishing

Dynamic Publishing ist im Endeffekt die gleiche Veröffentlichungsart, die allerdings stark auf die Nutzerfreundlichkeit und den Alltagsgebrauch der Mitarbeiter ausgerichtet ist.

Anwendungsbereiche sind beispielsweise Print-on-Demand-Druckaufträge, die direkt am POS vom Mitarbeiter für den Kunden bereitgestellt werden – zum Beispiel für Klemmelemente, Tischaufsteller, Preisdisplays und dergleichen mehr.

Ebenfalls möglich sind für das Unternehmen dadurch Web2Print-Lösungen für Printmaterialien, wie zum Beispiel neue Stellenanzeigen oder Schulungsunterlagen. Der große Vorteil: Die Druckaufträge können ganz einfach individuell angepasst werden und sind mit wenigen Klicks ausgedruckt.

Hier geht’s zum weiterführenden Artikel: „Dynamic Publishing – der Schnellstart in neue Märkte“.

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Thema: Katalogproduktion, Digitalisierung, PIM (Produkt­informations­management)

Blogbeitrag von Michael Brodschelm

Michael Brodschelm ist gelernter Lithograf. Seinen Beruf erlernte er in einer Zeit, als Lithografie noch nicht computergestützt war, sondern manuelle Handwerkskunst. Er ist Gründer und Inhaber der mds. Agenturgruppe und Experte für Innovationen in Print und Digital.

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