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Der Business-Knigge für das internationale Parkett

Andrea Mewaldt muss schmunzeln. „Fettnäpfchen vermeiden bei Geschäftskontakten im Ausland? Das ist hundertprozentig noch nie jemandem gelungen.“ Die stellvertretende Vorsitzende der Global Partners Bayern e.V. und erfahrene Beraterin für internationales Projektmanagement weiß, wovon sie redet. Sie selbst und ihre Geschäftspartner bewegen sich zwar sicher und geschäftlich sehr erfolgreich auf ausländischem Terrain, „das heißt aber nicht, dass wir uns alle Regeln des Ziellands schon im Vorfeld hundertprozentig aneignen können – und interkulturell nie etwas falsch gemacht hätten.“ Die Expertin für Fragen des Business-Knigge nimmt das gelassen. „Unserer Erfahrung nach ist es auch gar nicht schlimm, Fehler zu machen. Es gibt keine Kultur, die einen Fauxpas nicht verzeiht. Wichtig ist, wie man mit den Fehlern umgeht. Man muss natürlich zeigen, dass man sie bedauert und aus ihnen lernt.“

Gewohnte Geschäftskommunikation prüfen

Nichtsdestoweniger plädiert Andrea Mewaldt energisch dafür, es nicht auf Fehler ankommen zu lassen, sondern diese durch eine gründliche Vorbereitung der Geschäftskontakte möglichst zu vermeiden. Ihr Ausgangspunkt: Verhalten, das im eigenen Land üblich, vollkommen adäquat und sogar erwünscht ist, muss in anderen Ländern noch lange nicht positiv bewertet werden.

So gehen deutsche Geschäftsleute in der Regel sofort auf die geschäftliche Ebene, zeigen Präsentationen und legen den vorbereiteten Vertrag auf den Tisch. In anderen Ländern kann das als äußerst unhöflich empfunden werden. Denn die Geschäftsleute dort wollen ihre zukünftigen Partner erst einmal als Menschen und als Persönlichkeit kennenlernen. Erst wenn sie menschlich überzeugt sind, können und wollen sie den neuen Partnern auch geschäftlich vertrauen. „Zu seinen eingeübten Geschäftsgepflogenheiten auf Distanz zu gehen ist daher grundsätzlich der erste Schritt, um Fehler in der geschäftlichen Kommunikation mit dem Ausland zu reduzieren.“

Sich individuell auf das Zielland vorbereiten

Am besten, so die erfahrene Business-Weltenbummlerin, sei es natürlich, sich möglichst individuell auf jedes Gastland einzulassen. „Damit erweist man seinen zukünftigen Geschäftspartnern Höflichkeit und Respekt.“ Was alles zu einer gründlichen Vorbereitung dazu gehöre?

  • Informieren Sie sich, wo das Land geografisch liegt, wie die größten Städte, Flüsse, Berge heißen, welche Staatsform und sozioökonomischen Strukturen es hat.
  • Eignen Sie sich Wissen über die Kultur und Religion an, so dass Sie von berühmten Persönlichkeiten, einschneidenden Ereignissen der Gegenwart und der Geschichte gehört haben.
  • Machen Sie sich mit der Business-Kultur in ihren Grundzügen sowie der Biografie des zukünftigen Geschäftspartners vertraut.
  • Lernen Sie ein paar freundliche Sätze in der Landessprache auswendig: „Guten Tag“, „Ich freue mich, Sie kennenzulernen“, „Auf Wiedersehen“ oder „Danke“ sind schnell gelernt und hinterlassen einen guten, interessierten Eindruck.
  • Nehmen Sie Visitenkarten und Broschüren in der Landessprache mit!

Hier finden Sie mehr zur Internationalisierung Ihres Unternehmens: zum Beispiel, wie Sie die eben angesprochenen Broschüren zeitnah erstellen, indem Sie Ihren Broschürendruck automatisieren. Weitere Infos kompakt zusammengefasst gibt es auch in unserem E-Book „Publishing-Effizienz“.

 

Broschürenproduktion Qualitätsstandards 

Blogbeitrag von Michael Brodschelm

Michael Brodschelm ist gelernter Lithograf. Seinen Beruf erlernte er in einer Zeit, als Lithografie noch nicht computergestützt war, sondern manuelle Handwerkskunst. Er ist Gründer und Inhaber der mds. Agenturgruppe und Experte für Innovationen in Print und Digital.
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