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Eine gute Inbound-Marketing-Agentur finden Sie so

Wie Sie eine gute Inbound-Marketing-Agentur finden

Woo-hoo! Inbound-Marketing! Endlich Schluss mit Kaltakquise, endlich messbare ROIs, endlich Zeit, im Marketing etwas zu ändern. Das war auch keine Frage, ob, sondern wann sich etwas ändert. Jetzt steht die Entscheidung – aber wie organisiert man Inbound-Marketing? Braucht man eine Agentur oder kann man’s auch allein? Und wenn Ersteres – worauf ist bei der Wahl einer Inbound-Marketing-Agentur zu achten?

Klinken­­putzen, ade! Die „neue“ Marketing­­methode

Die Inbound-Methode basiert auf einer Verschiebung vom Push- zum Pull-Marketing. Anstelle von Kaltakquise setzt Inbound-Marketing auf die Anziehungskraft nützlicher Inhalte: Besucher werden über Suchmaschinen, hochwertigen Content sowie Social-Media-Kanäle auf eine Landingpage geleitet und dort mittels ausgefeilten Calls to Action in Leads verwandelt. Die Leads werden in der Folge über die „Stationen“ Marketing Qualified Lead und Sales Qualified Lead weiter bearbeitet und mithilfe von Marketing Automation schlussendlich zu Kunden konvertiert.

Was macht eine Inbound-Marketing-Agentur?

Inbound-Marketing steigert nicht nur den Traffic auf der Website, sondern stellt einen direkten Kontakt mit potenziellen Kunden her. Leistung und Erfolg sind bei diesem Marketingansatz jederzeit messbar.

In unserem Artikel „Was ist Inbound-Marketing?“ informieren wir Sie noch ausführlicher, wie der Inbound-Marketing-Ansatz funktioniert.

Selber machen oder Inbound-Marketing outsourcen?

Gerade wenn Content- oder Inbound-Marketing-Kompetenzen bereits vorhanden sind, liegt in vielen Unternehmen der Gedanke nahe, alles inhouse zu erledigen. Outsourcing heißt ja auch, dass man ein gerüttelt Maß Vertrauen vorzuschießen hat – schließlich legt man das eigene Marketing in fremde Hände. Das fällt vielen Unternehmern schwer. Dennoch bietet das Outsourcing einige Vorteile:

1. Besseres Gesamtkonzept

Die wenigsten Unternehmen können alle Bereiche des Inbound-Marketings selber abdecken. Externe Partner hingegen bieten für jede Aufgabe erfahrene Fachleute, die das Projekt effizient vorantreiben. Oftmals sind mit der externen Lösung sogar niedrigere Kosten verbunden, da die unternehmensinterne Variante meistens mehr Ressourcen und Personal bindet, als ursprünglich geplant

Was haben Sie von Social Media, einer guten Website und gutem Content, wenn der Gesamtprozess nicht funktioniert?

2. Extra Manpower

In den meisten Unternehmen ist die Marketingabteilung mit dem Tagesgeschäft hinreichend ausgelastet. Zeit für zusätzliche Projekte und Aufgaben bleibt kaum. Das gilt erst recht, wenn Mitarbeiter ohne externe Hilfe eine Marketingstrategie erarbeiten sollen, die so kleinteilig ist wie Inbound. Für Inbound-Marketing benötigt man unter anderem fundierte Kenntnisse zu den Themen:

  • Blogging,
  • SEO,
  • Landingpages,
  • Calls to Action,
  • E-Mail-Marketing,
  • Workflows,
  • Lead-Pflege,
  • Messwerkzeuge.

3. Der Blick von außen:

Der berühmte Blick von außen bringt mit der externen Sichtweise auch die Chance, Inhalte und Konzepte zielführend zu optimieren. „Betriebsblindheit“ ist kein seltenes Phänomen. Man kann leicht in die „Innenperspektive“ zurückfallen und das Gespür dafür verlieren, welcher Content für Leads und Kunden interessant und nützlich ist (Stichwort: Eigenwerbung). Vielleicht ist die Zielgruppendefinition zu diffus, die Annahmen entsprechen nicht der Realität, oder man setzt auf die falschen Kommunikationsinstrumente. In diesem Fall wird eine gute Agentur helfen, neue Potenziale zu identifizieren, und Sie auf den richtigen „Inbound-Weg“ bringen.

Sie wollen wissen, wie Inbound in der Praxis umgesetzt wird? Lesen Sie alles über die Umsetzung einer Inbound-Kampagne am konkreten  Praxisbeispiel – jetzt Case Study herunterladen!

Worauf ist bei einer Inbound-Agentur zu achten?

All-in-one oder Pure Player?

Wie bei fast allen Dienstleistungen gibt es Spezialisten und Generalisten. Wenn Sie auf Inbound-Marketing als Ihre primäre Marketingstrategie setzen (und das sollten Sie unbedingt, wenn Sie sich dazu entschieden haben), dann sollten Sie eine spezialisierte Agentur suchen, die ebenfalls voll und ganz Inbound fährt. Suchen Sie dagegen einen Dienstleister, der Ihnen „integriert“ auch bei der klassischen Werbung, bei PR und Cold Calling helfen soll, dann brauchen Sie wahrscheinlich eine andere Agentur.

Das ganze Programm, bitte!

Für welchen Bestandteil entscheiden Sie sich, wenn Sie ein Auto kaufen wollen? Den Motor, die Karosserie, die Reifen oder die Sitze? Die Frage ist natürlich rhetorisch – ein Auto macht nur als Gesamtpaket Sinn. Ähnlich ist es auch mit Inbound-Marketing.

Viele „Content-Agenturen“ setzen auf unterschiedliche Schwerpunkte und versuchen, so viele Einzelleistungen wie möglich zu verkaufen. „Wir übernehmen Ihr Social-Media-Marketing“, „Wir machen Ihnen eine neue Website“, „Wir erstellen Inhalte für Sie“. Aber was haben Sie von Social Media, einer guten Website und gutem Content, wenn der Gesamtprozess, wozu zum Beispiel auch die Lead-Generierung, das Lead-Nurturing und die Integration des Sales gehört, nicht funktioniert?

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Eine gute Inbound-Marketing-Agentur verkauft keine Einzelleistungen, sondern sieht den gesamten Prozess und verkauft Ihnen die Verbesserung Ihrer Vertriebsaktivitäten, Ihrer Kundenbindung, Ihrer Kundenerlebnisse sowie Conversion-Optimierung usw. – kurz, sie treibt Ihr Unternehmenswachstum im Ganzen voran.

Transparenz – den Partner in die Karten schauen lassen

Eine transparente Beratung und Arbeitsweise sind essenziell. Eine seriöse Agentur verspricht keine Wunder, kommuniziert offen und liefert ein regelmäßiges Reporting. Nur mit einem partnerschaftlichen Ansatz lassen sich die Kunden „abholen und auch mitnehmen“. Wer behauptet, etwas sei zu komplex, und Leistungen mit Blackbox-Charakter verkaufen will, arbeitet nicht offen und/oder hat etwas zu verbergen. Je größer das gegenseitige Verständnis von gemeinsamen Zielen, Erwartungen und Möglichkeiten ist, desto leichter gelingt die Abstimmung. SMART-Ziele können hier entscheidend weiterhelfen.

Strategie – ein absolutes Muss

Ohne Fahrplan wird es schwer, das Ziel zu erreichen. Daher ist es wichtig, dass Ihre zukünftige Partneragentur den Status quo analysiert und mit Ihnen gemeinsam die Ziele feststeckt, die Sie erreichen wollen. Zur Analyse gehören unter anderem folgende Punkte:

  • On-Page-Analyse: Wie ist das Verhalten von Kunden auf der eigenen Website?
  • Off-Page-Analyse: Wie sieht das Suchmaschinenranking aus, und wie steht es um die Social-Media-Aktivität?
  • Konkurrenzanalyse: Die Analyse des Wettbewerbs ist auch wichtig bei der Vorbereitung erfolgreicher Kampagnen.
  • Keyword-Analyse: Eine ausführliche Keyword-Recherche gehört ebenfalls zu einer erfolgreichen Content-Strategie. Schließlich müssen Ihre Inhalte gefunden werden.
  • Content-Audit: Fangen Sie nicht bei null an. Mit Content-Recycling schaffen Sie einen effektiven Weg, bereits Vorhandenes zu nutzen.
  • Entwickeln der Buyer-Personas: Ohne Buyer-Personas kann keine Content-Strategie entwickelt werden. Achten Sie also darauf, ob Persona-Interviews im Inbound-Prozess inkludiert sind. Es ist wichtig, zu wissen, für wen der Content produziert werden soll, damit dieser konvertiert, d. h. Ihre Buyer-Personas anspricht.

Die nötige Struktur

Inbound-Marketing ist ein kleinteiliger und komplexer Ansatz. Schnell können die Aufgaben so granular werden, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Vor allem, wenn Sie mehrere Kampagnen parallel fahren und Ihre Inhalte kontinuierlich wachsen. Eine Agentur begleitet Sie dabei, Ihrem Projekt die notwendige Struktur zu geben, Ihr Vorgehen zu priorisieren, Ihre internen Arbeitsabläufe anzupassen und die besten Werkzeuge auszuwählen.

Content: Nur Qualität zählt

Kein nichtssagendes Produkt-Bullshit-Bingo, sondern hochwertiger Content – für Nutzer und Google unwiderstehlich. Das ist das Herzstück Ihres Inbound-Marketings. Ohne diesen Content wird sich keiner für Ihren Blog interessieren. Wenn Sie eine Inbound-Agentur engagieren, arbeiten Sie nicht nur mit Strategen und Technikexperten, sondern auch mit professionellen Textern zusammen, die Ihren Onlineerfolg dauerhaft vorantreiben werden.

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Erfolgs­messung

Die Leistung einer Agentur besteht aber nicht nur in der Planung und der Umsetzung einer Content-Strategie. Die Erfolgsmessung im Inbound-Marketing ist ebenfalls essenziell. Bevor Sie sich für eine Agentur entscheiden, stellen Sie sicher, dass messbare Erfolgskriterien festgelegt werden. Nur so lassen sich die Fortschritte eines Projekts jederzeit verifizieren.

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Marketing und Vertrieb

Das Ziel bei Inbound-Marketing ist, hochwertige Leads zu generieren und diese in Kunden zu verwandeln. Das kann nur funktionieren, wenn Marketing und Vertrieb näher zusammenrücken. Professionelle Inbound-Marketing-Agenturen beziehen den Vertrieb in den gesamten Prozess mit ein und stellen das Know-how sowie das Training für Marketing und Vertrieb zur Verfügung.

Wie das am besten funktioniert, lesen Sie im Artikel: Service Level Agreement – So kommen Marketing und Vertrieb auf einen Nenner.

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Inbound-Marketing-Performance des Anbieters

Zu guter Letzt ist die Inbound-Marketing-Performance der Agentur selbst ein gutes Auswahlkriterium. Bei jemandem, der Inbound-Marketing anbietet und sich per Kaltakquise bei Ihnen meldet, dürfen Sie ruhig stutzig werden.

Eigenes Know-how

Ohne eigenes Wissen wird die Agenturauswahl zum Glücksspiel. Sie sollten sich zumindest grob mit der Inbound-Thematik auseinandergesetzt haben und im Einzelnen wissen, wie die Methode funktioniert, auch wenn Sie sich für einen externen Partner entscheiden. Andernfalls werden Sie weder Angebot noch Performance der Agentur adäquat beurteilen können.

Fazit

Inbound-Marketing ist eine komplexe Strategie, die Ressourcen, Planung, Fachwissen und auch etwas Geduld erfordert. Eine externe Agentur zu engagieren bedeutet keinesfalls, die Zügel komplett aus der Hand zu geben. Die Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit besteht darin, die internen und externen Ressourcen effektiv und gewinnbringend für Ihr Unternehmen einzusetzen.

Mehr Artikel zum Thema:

Inbound-Marketing: Warum Eigenwerbung im Blog schadet – Regeln für die Customer Journey

Erfolgsmessung im Inbound-Marketing

Know-how zum Herunterladen:

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Blogbeitrag von Damir Marko Jakobac

Marko Jakobac ist Kundenberater der mds. Agenturgruppe in München. Mit seinem Team betreut er Kunden bei operativen Online-Marketing-Themen.
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