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Die 8 besten Tipps für Copywriter im Content-Marketing

Content-Marketing: So werden Sie zum Copywriter

Wie werden aus Content-Ideen Artikel für das Firmenblog? Wir haben die besten Tipps unserer Copywriter zusammengetragen, die Ihnen beim Texten für das Content-Marketing helfen.

1. Nutzen Sie internes Wissen

Wir rufen unsere Fachleute direkt an und fragen sie zum Artikelthema aus, das wir in für eine Inbound-Marketing-Kampagne ausgesucht haben. So bekommen wir schnell konkreten Input aus der Praxis. Diese Informationen gießen wir in einen Artikel, der anschließend von unserem Wissensträger geprüft und falls nötig ergänzt wird. So können wir viel Zeit sparen: Das Telefonat dauert durchschnittlich 15 bis 30 Minuten und liefert Informationen, die keine noch so ausführliche Onlinerecherche bieten kann.

2. Nutzen Sie vorhandene Talente

Ihr Kundenberater ist schreibbegabt? Ihr Produktmanager verfügt hingegen zwar über Fachwissen, aber nicht über das notwendige Sprachtalent? Dann quälen Sie Ihren Produktmanager nicht mit dieser Schreibaufgabe, sondern sorgen Sie für einen fachlichen Austausch zwischen Wissensträger und Autor. Wie Sie das Fachwissen gewinnbringend für Ihr Marketing nutzen können, erfahren Sie im Inbound-Marketing-Grundgesetz.

3. Verwenden Sie bereits vorhandenen Content

Jedes Unternehmen hat Content herumliegen, der für den Unternehmensblog potenziell geeignet ist. Sie müssen ihn nur finden. Mein Kollege Robert Nagel erklärt, wie Content-Recycling funktioniert.

Cartoon: Content-Marketing im eigenen Unternehmen

Keine Panik – Sie müssen das Content-Rad nicht neu erfinden

4. Denken Sie an Ihre Personas

Schreiben Sie nicht für sich oder Ihren Chef, sondern für Ihre Leser. Mit anderen Worten: Behalten Sie Ihre Personas im Blick.

5. Halten Sie sich beim Texten an Grundregeln

Blogartikel erfordern einen anderen Schreibstil als z. B. akademische Fachpublikationen. Hier einige Grundregeln für Texte, die Ihren Lesern die Lektüre erleichtern:

  • Vermeiden Sie Schachtelsätze. Die werden nur wertgeschätzt, wenn Sie Thomas Mann heißen. Das heißt aber nicht, dass Sie sich nur auf knappe Hauptsätze beschränken sollen. Sorgen Sie für eine ausgewogene Mischung aus kurzen, mittellangen und etwas längeren Sätzen.
  • Seien Sie sparsam mit Adjektiven. Statt alle möglichen Facetten eines Begriffs mit Wortkolonnen abzustecken und so den Laberfaktor zu steigern, reicht ein prägnantes Adjektiv pro Substantiv meist aus.
  • Aktive Verben sind besser als passive. Sätze wie „Die IT-Experten testeten das Computerprogramm“ lesen sich leichter als „Das Computerprogramm wurde von den IT-Experten getestet“.
  • Substantivierungen sind eher bürokratisch und behindern den Lesefluss.

Extrembeispiel: Es erfolgt die Empfehlung zur Aufnahme von Anstrengungen zwecks Erhöhung der Conversion Rate.

Alternative: Sie sollten versuchen, die Conversion Rate zu erhöhen.

  • Nutzen Sie passendes Vokabular. Überlegen Sie beim Schreiben, ob und inwieweit Ihre Zielpersona die im Artikel verwendeten Fachbegriffe kennt: Wenn Sie einen Begriff komplett neu einführen, kommen Sie um eine Erklärung oder einen erklärenden Link nicht herum. Ist ein Begriff zwar bekannt, aber nicht regelmäßig in Gebrauch, reichen kurze Rekapitulationen aus, etwa wenn Sie über ein CMS (Content-Management-System) schreiben.

6. Gut gehört = gut gelesen

Lesen Sie sich Ihren Text vor. Klingt ein Satz seltsam oder „stolpern“ Sie an einer bestimmten Stelle? Dann stimmt vielleicht der Rhythmus nicht. Stellen Sie den Satz um, sodass er sich wortwörtlich besser anhört oder ersetzen Sie das Wort, das wie ein Stolperstein im Satz steht, durch ein Synonym.

7. Zum Wohle des Lesers: Kill your darlings

Blogautoren lieben Worte, in rauen Mengen und besonders dann, wenn sie Texte mit drei Kilo Recherchematerial und unter Aufwendung aller grammatikalischen Möglichkeiten geschrieben haben. Bei dieser Liebe zum Wort geht der Leserfokus jedoch gelegentlich über Bord. Schlafen Sie wenn möglich nach der Erstfassung eine Nacht drüber und schauen Sie sich den Text noch einmal an: Gibt es Absätze, die Ihr Thema nicht weiterbringen? Löschen, auch wenn darin einer Ihrer sprachlich gelungensten Sätze steckt. Haben Sie unnötige, aber schön klingende Füllwörter eingebaut? Können weg.

8. Vier Augen sehen besser als zwei – immer

Lassen Sie einen Kollegen „testlesen“ und nehmen Sie seine Rückmeldung ernst:

  • Ist alles verständlich formuliert?
  • Haben sich Schachtelsätze eingeschlichen, die aufgedröselt werden müssen?
  • Brauchen bestimmte Sachverhalte eine gesonderte Erläuterung?
  • Gibt es überflüssige Passagen, bei denen Ihr Testleser „ausgestiegen“ ist?
  • Hält der Artikel, was die Blogüberschrift verspricht?
  • Hat der Kollege noch einen inhaltlichen Tipp parat?
  • Sind Ihnen Schreibfehler unterlaufen?

Und ganz wichtig: Egal, wie die Rückmeldung Ihres Teams ausfällt – nehmen Sie sie nicht persönlich!

Wenn das alles nicht hilft, lesen Sie, wie Sie Ihre Schreibblockade überwinden können.

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Blogbeitrag von Elke Lichtmann

Elke Lichtmann schreibt für die Berliner Onlineredaktion der mds zu operativen Themen der Produktkommunikation.
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