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Was Sie beim Aufbau Ihrer Landingpage nicht vergessen dürfen

Was Sie beim Aufbau Ihrer Landingpage nicht vergessen dürfen

Onlinewerbung hat es schwer: Anzeigen bleiben in Werbeblockern hängen oder fallen der weitverbreiteten Banner-Blindheit zum Opfer. Und wenn sie doch geklickt werden, ist die Chance groß, dass User schnell wieder abgelenkt werden. Die Lösung? Mit einer gut gebauten Landingpage stehen Ihre Produkte im Mittelpunkt und verwandeln Besucher gezielt in Kontakte – also: Vorhang auf und Bühne frei!

Was ist eine Landingpage?

Egal, ob Sie über Ihre Website oder eine Facebook-Anzeige auf Ihr Angebot aufmerksam machen wollen, mit einer Landingpage (oder Zielseite) geben Sie Usern die Möglichkeit, mehr über ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu erfahren. Gleichzeitig ist sie im Rahmen des Inbound-Marketings ein essenzieller Bestandteil, um Besucher im Verkaufstrichter zu qualifizieren. Das geschieht, indem sie ihre Daten abgeben müssen, um ein bestimmtes Content-Angebot zu erhalten. Wenn Landingpages gut gebaut sind, bekommen Sie so permanent neue Kontaktdaten – die perfekte Grundlage für einen stetig wachsenden E-Mail-Verteiler.

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Wie muss eine Landingpage aufgebaut sein?

Erwartungen erfüllen

Das funktioniert wie beim Hollywoodkino – wenn ein Trailer den Kinobesuchern versprochen hat, dass sie eine romantische Komödie zu sehen bekommen, dann muss der Film auch ein Happy End haben.

Wenn Sie also zum Beispiel mehrere, sehr unterschiedliche Werbeanzeigen auf Facebook geschaltet haben und alle auf eine Landingpage weiterleiten sollen, bauen Sie ruhig mehrere Landingpages. Erfahrungsgemäß konvertieren User besser, wenn sich Werbeanzeige und Zielseite in Bild und Text sehr ähnlich sind, der Wiedererkennungswert also sehr hoch ist. Der Aufwand für die Änderungen auf der Zielseite dagegen ist sehr gering. Hier ein Beispiel: Von der Landingpage wurden zwei Versionen erstellt, die das Bild der jeweiligen Facebook-Anzeige aufgreifen.

Facebook_Ad_Beispiel_1.png   Facebook_Ad_Beispiel_2.png
Pfeil_rot.png   Pfeil_rot.png
Landingpage-Beispiel_1.jpg   Landingpage-Beispiel_2.jpg

Der Look

Damit sich die Besucher auf das Wesentliche, nämlich die Abgabe von Daten in das Formularfeld konzentrieren können, achten Sie darauf, dass keine überflüssigen Elemente davon ablenken. Gehört die Navigationsleiste Ihrer Website auf eine Landingpage? Nein, denn sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass User wieder von der Landingpage wegklicken. Der Test: User sollten innerhalb von 30 Sekunden erkannt haben, worum es geht und was sie für die Abgabe Ihrer Daten bekommen.

Bilder und Text

Auch lange Texte sind auf einer Landingpage fehl am Platz. Übersichtlichkeit und die Konzentration aufs Wesentliche stehen hier im Mittelpunkt. Erklären Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in einem kurzen Text oder als Aufzählung. Schlussendlich muss der User genau wissen, warum er seine Daten abgibt. Ideal sind Bilder oder ein Erklärvideo – Hauptsache, kurz und knackig.

Das Formular

Hier müssen Sie abwägen, was Sie von einem Besucher der Seite wissen wollen und wie wertvoll Ihr Angebot ist. Wenn Sie eine Produktpräsentation kostenlos zum Download anbieten, in die Ihr Unternehmen eine Menge Zeit und Geld investiert hat, wird ein User bereit sein, mehr von sich preiszugeben, als wenn es nur um ein zweiseitiges Word-Dokument geht.

Wenn Sie Ihre potenziellen Kunden von einem Callcenter aus anrufen wollen, brauchen Sie natürlich die Telefonnummer des Kontakts. Dann muss aber auch genau erklärt sein, welche Vorteile dem Besucher daraus entstehen, dass er seine Telefonnummer abgibt statt nur seine E-Mail-Adresse.

Landingpage-Beispiel_Formular.jpgVertrauen schaffen

Wir ticken alle gleich, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Einer Leseempfehlung von einem guten Freund, der ein Buch nach dem anderen verschlingt, wird man eher Vertrauen schenken als der von einem Unternehmen, das man nicht kennt.

Bauen Sie also Testimonials von bereits bestehenden Kunden auf Ihrer Landingpage ein, am besten mit einem Foto und einem Zitat, das die Vorteile des Produkts hervorhebt. Auch gibt es die Möglichkeit, Social-Media-Posts auf der Landingpage einzubauen – so schaffen Sie Vertrauen.

Landingpage-Beispiel_Testimonials.png

Weitersagen erwünscht!

Social-Media-Buttons erhöhen die Chance, dass User Ihre Landingpage teilen. Zwar werden viele eher erst den Download abschließen und diesen dann weiterverschicken, aber man sollte Usern trotzdem das Teilen ermöglichen.

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CTA: Klicken – Jetzt!

Das wichtigste Element auf einer Landingpage: Der Call to Action (CTA). Er befindet sich meist unter dem Formular. Es können auch mehrere CTAs auf einer Landingpage platziert werden.

Der Call to Action ist die Handlungsaufforderung, der direkte Weg zur Erfüllung des Versprechens, das Sie mit einer Werbeanzeige und der Landingpage gegeben haben. Er ist kurz und klar formuliert: „Jetzt E-Book herunterladen“, „Jetzt Smartphone bestellen“, „Kostenlos Informationen anfordern“.

Schon mit einem schnellen Blick auf Ihre Landingpage sollte ein CTA klar erkennbar sein.


Landingpage-Beispiel_CTA.jpg

Testen und optimieren

Aus Ihrer Landingpage purzeln nicht so viele Leads, wie Ihnen lieb wäre? Oft liegt es nicht am Gesamtaufbau der Seite, sondern an kleinen Details. Um die Konversion zu erhöhen, gibt es die sogenannten A/B-Tests. Dabei erstellen Sie eine Kopie Ihrer Landingpage und verändern zum Beispiel die Farbe des Call to Action. Wenn Sie den ankommenden Traffic nun auf beide Varianten verteilen, erfahren Sie, welche Farbe des Buttons besser funktioniert oder ob es gar keinen Unterschied macht. In diesem Fall müssen Sie weitere Varianten erstellen und zum Beispiel ein Bild austauschen oder die Überschrift umformulieren.

Mit diesen Tests ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sichergestellt, mit dem Sie die optimale Ansprache und den am besten funktionierenden Aufbau Ihrer Landingpage finden.

Weiterleitung auf Danke-Seite

Der Download eines Angebots ist getätigt, die Bestellung ist in Auftrag gegeben. Jetzt haben Sie nicht nur die Möglichkeit, sich beim User dafür zu bedanken, sondern auch auf weitere Inhalte Ihres Onlineauftritts hinzuweisen.

Das kann mit einem einfachen Pop-up-Fenster geschehen, oder mit einer eigenständigen Seite – der Danke-Seite. Hier können Sie wieder Ihre Seitennavigation einbauen und Links zu weiteren Informationen zum Thema Ihrer Landingpage platzieren.

Ranking in Suchmaschinen?

Natürlich haben Sie die Möglichkeit, Ihre Landingpage über SEO-Optimierung in Suchergebnissen ranken zu lassen. Im Vordergrund sollte aber stehen, dass Besucher der Seite zu Leads konvertieren. Wenn Sie die Texte auf Biegen und Brechen nach SEO-Richtlinien gestalten, werden Sie zwar von den Algorithmen der Suchmaschinen mit höheren Rankings belohnt, dafür müssen Sie aber meist längere Texte schreiben und laufen Gefahr, den eigentlichen Sinn einer Landingpage zu vernachlässigen.  

Welches Tool?

Die Tool-Frage hängt wie immer mit Ihren Bedürfnissen zusammen. Leicht zu bedienen sind die meisten der browserbasierten Programme. Mit einer Benutzeroberfläche nach dem Baukastenprinzip lassen sich Texte, Bilder und Formulare individuell anpassen. Auch bieten viele Online-Tools bereits konversionsoptimierte Vorlagen an. Man sollte aber darauf achten, dass das A/B-Testing dabei ist und dass Landingpages responsiv sind, sich also an die unterschiedlichen Bildschirmgrößen auch für mobile Geräte anpassen.

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Unbounce gemacht. Wenn Sie noch andere Landingpage-Tools vergleichen wollen, hier ein paar Beispiele: Instapage, Leadpages und natürlich auch Hubspot.

Fazit

Egal, welches Tool Sie benutzen: Wenn Sie die genannten Punkte beim Aufbau Ihrer Landingpages beherzigen, können Sie mehr User in Kontakte verwandeln. Verknüpft mit einer guten Content-Strategie und einer effizienten Produktkommunikation sind Landingpages die beste Grundlage für ein effizienteres Marketing und mehr Leads für den Vertrieb. Generieren Sie neue Kontakte und steigern Sie Ihre Umsätze, frei nach dem Motto: Vorhang auf und Bühne frei für Ihre Produkte und Dienstleistungen!

Linktipps:

5 Landingpage-Beispiele, aus deren Fehlern man klug wird

Mit „Convertables“ die Conversion bei Unbounce erhöhen

Conversion bei Hubspot mit „Lead-Flows“ erhöhen

Landing Page vs. Microsite: Was bringt mehr Vorteile für Sie und Ihre Kunden?

4 Landingpage-Tools im Vergleich

6 Landingpage-Tools im Vergleich

Der deutsche Blog von Unbounce

Call to Action: die ulti­mative Einfüh­rung

Inbound-Marketing-Grundregeln

Blogbeitrag von Patrick Scherfeld

Patrick Scherfeld ist Redakteur bei der mds. Agenturgruppe. Er schreibt in Berlin zu strategischen und operativen Themen der Produkt- und Vertriebskommunikation.
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