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Wie sich die Sprachsuche auf Anforderungen an SEO und Content auswirkt

Sprachsuche: Wie Sie SEO und Content darauf abstimmen

Keywords in ein Textfeld eintippen und auf „Suche“ drücken? Das machen immer weniger Smartphone-Nutzer. Stattdessen stellen sie ihrem Gerät Fragen oder beauftragen Amazons Sprachassistenten Alexa mit Anfragen und Bestellungen. Dieter Petereit erklärt, wie Website-Betreiber SEO und Content darauf abstimmen sollten.

Suche als Konversation zwischen Mensch und Gerät

Spätestens seit Berichten über Alexa-Geräte, die einen von einem Fernsehmoderator gesprochenen Satz als Bestellaufforderung missverstanden, ist klar: Sprachassistenten haben es in unseren Alltag geschafft. Seit Jahren schon steigt der Anteil der Suchanfragen, die von den Nutzern nicht mehr in das Gerät eingetippt, sondern gesprochen werden. Dieter Petereit von Dr. Web geht davon aus, dass es noch rund ein Jahr dauert, bis die Sprachsuche für einen Großteil der Smartphone-Nutzer zur Normalität geworden ist.

Die Gründe für diese rasche Entwicklung der Sprachassistenten sieht Petereit im rasanten technologischen Fortschritt, genauer bei:

  • der stark gestiegenen Rechenleistung mobiler Geräte,
  • der höheren verfügbaren Bandbreite in mobilen Netzen,
  • leistungsfähigeren Servern, die die Spracheingaben verarbeiten, Antworten generieren und diese ohne menschliches Zutun verbessern.

In seinem Artikel erklärt Petereit, was das für die Sprachsuche für Contenterstellung und SEO bedeutet.

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Wie sich die Sprachsuche auf SEO auswirkt

Diese technologischen Veränderungen beeinflussen auch die Art, wie Nutzer ihre Suchanfragen stellen. Werden bei der herkömmlichen, textbasierten Suche mehrere Keywords eingegeben, spricht der Nutzer bei der Sprachsuche einen kompletten Fragesatz in das Gerät. Websitebetreiber müssen ihre Seiten also nicht mehr nur auf Keywords, sondern auf Key-Phrasen optimieren, die im besten Fall mit den gestellten Fragen übereinstimmen.

Wettlauf um den relevantesten Content

Petereit prognostiziert einen Content-Wettlauf der Websites, denn wenn die Suchmaschine auch per Sprache antworten soll, kann sie keine ellenlange Ergebnisliste auswerfen, sondern muss sich auf ein einziges Ergebnis – das relevanteste – festlegen.

Den Fokus auf das nach Meinung der Suchmaschine relevanteste Ergebnis gebe es schon jetzt, so Petereit. Im sogenannten Featured Snippet zeigt Google über allen anderen Suchergebnissen an, was es für das relevanteste Ergebnis hält. Auf eindeutige Fragen gibt die Suchmaschine eindeutige Antworten. Hier ein Beispiel:

Sprachsuche_SEO_Beispiel-Screenshot.png
So sieht es aus, wenn man Google nach der kanadischen Hauptstadt fragt. Quelle: Google

 

Chancen auf den Platz im Featured Snippet hat nur, wer hochwertige, also faktisch einwandfreie und belegte Inhalte bietet. Petereit nennt folgende Kriterien, die Inhalte erfüllen müssen:

  • Die Seite ist für mobile Geräte optimiert
  • Unterstützende Bilder, Infografiken und eventuell Auszüge aus öffentlich zugänglichen Datenbanken werden verwendet
  • Das jeweilige Thema wird erschöpfend behandelt, sodass der Nutzer keine weitere Recherche anstellen muss
  • Der Content ist leicht verständlich
  • Statt langer Sätze gibt es kurze und prägnante Statements
  • Auf kurze Fragen wie „Was ist ...“ oder „Wo ist ...“ gibt es idealerweise ebenso kurze Antworten
  • Eine zwangsläufig komplexe Antwort wird in Listenpunkte unterteilt

Fazit: Sie haben keine Zeit zu verlieren

Betreibern mit Nachholbedarf bei diesen Kriterien rät Petereit, umgehend aktiv zu werden, denn die notwendigen Änderungen ließen sich meist nicht im Handumdrehen erledigen. Zudem würden sich die Sprachassistenten schnell weiterentwickeln und immer häufiger „die eine Antwort“ geben und keine Ergebnisliste ausliefern.

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Blogbeitrag von Elke Lichtmann

Elke Lichtmann schreibt für die Berliner Onlineredaktion der mds zu operativen Themen der Produktkommunikation.
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