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Ein Unterenehmensblog hilft Unternehmen sichtbarer zu werden und Kunden zu gewinnen

Das große Potenzial des Unternehmensblogs

Content-Marketing ist als Unternehmens-, Marken-, Produkt- und Mitarbeiterkommunikation getrieben von relevanten, redaktionellen Inhalten. Ein Unternehmensblog oder Corporate Blog ist dabei essenziell. Das große Ziel: mit Inhalten Nutzen stiften und dadurch eine messbare Wirkung entlang der gesamten Customer Journey entfalten.

Ein Corporate Blog – wozu brauche ich den?

Die Kommunikationseffekte eines Blogs reichen von der Steigerung der Reichweite, ergo Erhöhung des Bekanntheitsgrads des Unternehmens oder der Marke, über Imagepflege und Kundenbindung bis hin zur Neukundengewinnung und zum Auslösen unmittelbarer Kaufimpulse. Für Unternehmen birgt ein Blog ein riesiges Potenzial, das jedoch oft unterschätzt oder nicht zielführend genutzt wird.

Praktische Probleme beim UnternehmensBlog

Um ein Unternehmensblog zu betreiben, ist einiges an Ressourcen notwendig. Bis die ersten Erfolge sichtbar werden, kosten Blogs zunächst einmal: Ausdauer, Ehrgeiz, Zeit und Arbeit. Selbst nachdem sich Unternehmen zum Bloggen durchgerungen haben, investieren sie oft zu wenig in ihr eigenes Agenda-Setting: Die Themen verkümmern. Oder es gibt ein strukturelles Problem: Das Blog verweilt einsam auf der eigenen URL-Insel und wird kaum wahrgenommen, weil keine Synergien hergestellt und keine anderen Kanäle genutzt werden. Der Schwenk von rein abverkaufsorientierten Beiträgen hin zu zielgruppengerechten Inhalten, die die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden mitdenken und ganz direkt anvisieren, lässt sich eben nicht mit einem Fingerschnippen erledigen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Inbound-Marketing-Grundgesetz.

Status quo in Sachen Content-Marketing

Dass Content-Marketing längst nicht bloß ein Hype, sondern eine weitverbreitete Strategie ist, dürfte mittlerweile angekommen sein. Das unterstreichen die Ergebnisse der frisch publizierten Studien zum Thema. Der neuesten Studie des Content-Marketing-Forums (CMF) zufolge geben Unternehmen in der DACH-Region derzeit rund 7 Mrd. € für Content-Marketing aus – Tendenz steigend. Prof. Frühbrodt ermittelte in seiner Studie „Content-Marketing – wie ‚Unternehmensjournalisten’ die öffentliche Meinung beeinflussen“, dass die 30 im Deutschen Aktienindex (DAX) notierten Unternehmen allesamt Instrumente des Content-Marketings zum Einsatz bringen – wenn auch in unterschiedlichem Maße. Zu den besonders aktiven unter den DAX-30-Konzernen zählen dabei u. a. die Autohersteller BMW, Daimler und Volkswagen, aber auch die Deutsche Post DHL, Henkel und die Deutsche Telekom.

"Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ Mark Twain

Wozu ist Content gut, und warum lohnt es sich, zu bloggen?

Wenn Sie erfolgreiches Content-Marketing betreiben wollen, ist ein Unternehmensblog elementar. Doch bevor Sie jetzt drauflosschreiben, sollten Sie ein paar Dinge beherzigen:

1. Strategie: Der Fahrplan zum Erfolg

Um relevante, lesenswerte Blogartikel zu produzieren, bedarf es einer guten Content-Strategie. Und damit ist nicht gemeint: „Wir stecken die Köpfe zusammen, verteilen die Aufgaben, und dann klappt das schon mit der Leserschaft.“ Das dient durchaus einem besseren Ressourcenmanagement, führt aber nicht unbedingt zum gewünschten Erfolg in Sachen Awareness, Reputation oder Vertrieb. Der Kern einer Content-Strategie ist also mehr ein „Von-draußen-Denken“ statt ein „Drinnen-Ordnen“: Was sind die Bedürfnisse (engl. Pain Points) Ihrer Zielgruppe, und wie können Sie diese mit Ihren Inhalten erfüllen? Verharren Sie nicht in der Rolle des Werbebotschafters, sondern nehmen Sie eine Vermittlerrolle ein, um ein authentischer Begleiter für Ihre Kunden zu werden und bessere Voraussetzungen für die Kundenorientierung zu schaffen.

Strategisches Content-Marketing hilft dem Leser dabei, sich in Ihrer Themenwelt zurechtzufinden und der Bloglogik zu folgen. Außerdem erzeugt es langfristige Beziehungen, generiert qualifizierte Leads und macht Sie im Google-Ranking sichtbar.

2. Zauberformel für Relevanz

Relevanz ist der heilige Gral des Contents. Unternehmen sollten daher in Inhalte investieren, die Nutzer wirklich interessieren. Solche Inhalte sorgen für Interaktion und erhöhen die Reichweite. Gäbe es dafür eine Formel, würde sie so aussehen:

„Relevanz = Richtiges Thema zur richtigen Zeit, passend zu den aktuellen Bedürfnissen und im richtigen Dialogfeld.“

3. Qualität, Aktualität & Kontinuität

Setzen Sie auf ein ausgewähltes Redaktionsteam, das das Unternehmensblog unter seine Fittiche nimmt und regelmäßig qualitativ hochwertige Inhalte plant und erstellt. Denn in Zeiten des doppelten Content-Schocks haben User gelernt, zwischen guten und schlechten Inhalten zu unterscheiden. Ein Blog, das bloß als „Recycling-Hof“ fungiert und mit einer Mischung aus Marketingtexten und Presseinformationen befüllt wird, gespickt mit etwas Eigenwerbung, wird die Sichtbarkeit sicher nicht erhöhen und schon gar keine Interaktionen erzeugen.

4. Your Blog is Your Castle

Ihr Blog ist Ihre persönliche Kommunikationszentrale, wo Sie Ihre eigenen Regeln bestimmen und Ihren Content langfristig sichern können. Im Gegensatz zu Social Media, wo Sie einige Ihrer Content-Nutzungsrechte abtreten, gehören alle selbst verfassten Bloginhalte Ihnen. Außerdem: Nichts ist für die Ewigkeit – so ist es auch mit den sozialen Netzwerken. Sie erinnern sich vielleicht noch dunkel an Orkut, Friendster, StudiVZ und Myspace … Zwar sind Facebook, LinkedIn und Co. momentan nicht aus dem Alltag wegzudenken, aber wer weiß schon, was die Zukunft dahingehend bringt.

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5. Seien Sie Googles Liebling

In den Suchmaschinen belegen Blogs, die eine tatsächliche Relevanz haben, oftmals die ersten Plätze bei der organischen Suche. Google ist nämlich erwachsen geworden. Es honoriert nicht mehr primär die oberflächlichen Reize, wie etwa die Fülle an Keywords, sondern immer mehr die inneren Werte: die Substanz, Echtheit und den Nutzen der Inhalte, die wiederum von anderen geliebt und geteilt werden. Durch das Bloggen wird Ihr Unternehmen besser von den Kunden gefunden. Und das Beste daran: Ein Unternehmensblog ist nachhaltig, denn Ihre Inhalte verschwinden nicht in der Masse der Social-Media-Posts und verschlingen kein Budget.

6. Fazit

Content ist ein Produkt. Für relevanten Content gibt es einen Markt. Je besser die Qualität, die Distribution und Promotion, desto besser die Marktdurchdringung. Und desto höher die Aufmerksamkeit und damit der Erfolg Ihrer Kommunikation. Inhalte werden nicht mehr um die Produktpalette der Unternehmen gestrickt, sondern um die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden. Unternehmensmedien müssen nicht nur mit „handwerklicher Qualität“ glänzen, sondern Inhalte liefern, die selbst einer eingehenden Prüfung standhalten. Andernfalls läuft man Gefahr, dass die Medien – früher oder später – nicht mehr gelesen werden. Und das bringt nun wirklich keinem etwas.

Content ist nicht gleich Content. Wir helfen Ihnen, Kampagnen auf die Beine zu stellen, die zu Ihnen passen. Erfahren Sie alles darüber, wie wir Ihnen mit Inbound-Marketing helfen können, oder sehen Sie sich gleich auf unserer Preisübersicht für Inbound-Pakete um. 

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Blogbeitrag von Alexandra Harin

Alexandra Harin schreibt für die Berliner Online-Redaktion der mds zu operativen Themen der Produktkommunikation.
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