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Change Management: Veränderung braucht kommunikative Begleitung

Claudia Mast, Professorin für Kommunikationswissenschaft an Universität Hohenheim in Stuttgart, weiß: „Change Management ist tatsächlich in erster Linie Management der Emotionen. Das gilt sowohl am Anfang, wenn die Mitarbeiter noch von dem Projekt überzeugt werden müssen, aber auch später während des Projekts. Die Menschen müssen vor allem emotional abgeholt werden, Vertrauen in den Sinn der Veränderung gewinnen, von Betroffenen zu Beteiligten werden.“

Dazu bedürfe es einer guten Kommunikation – eine frühe und möglichst vollständige Information sei ebenso unverzichtbar wie eine Kommunikationsstrategie als Teil des Change Managements, damit Vision und Ziel der Veränderung verständlich und immer im Blickfeld der Beteiligten seien. Wer einen offenen Dialog pflege, lasse keine Missverständnisse entstehen, die sich schnell zu Gerüchten verdichten könnten, und biete gleichzeitig genügend Raum für bereichernde Vorschläge und Ideen. „So entsteht im Unternehmen eine Change-Kultur, an der alle mitwirken und die die Menschen die nächste Runde der Veränderung nicht mehr fürchten lässt.“

Externe Partner dürfen keine Bedrohung sein

Gerade wenn Externe im Transformationsprojekt mitspielen, erhöht sich der Kommunikationsbedarf sogar noch. Oft sind die direkten Auftraggeber bereits von der Veränderungsnotwendigkeit überzeugt und haben ihre bisherigen Strategien infrage gestellt. Die neuen Wege sind jedoch noch nicht gefunden und die Ziele nur vage formuliert. Bei den Mitarbeitern und Teams ist entsprechend wenig angekommen – und dann kommt auch noch ein externer Akteur dazu. Das steigert die Anspannung bei den Beteiligten.

Das sollten Sie beachten:

  • Definieren und kommunizieren Sie die Vision der Veränderung ebenso wie die Rolle des externen Partners im Voraus.
  • Stellen Sie den Externen als wichtigen Organisationspartner vor.
  • Achten Sie auf psychologisches Fingerspitzengefühl und darauf, dass die eigene Freude an der Aufgabe sichtbar wird.

Wir bei mds haben uns selbst auch immer wieder verändert. Unsere Mitarbeiter unterstützen deshalb authentisch und mit Feingefühl. So überzeugen wir Skeptiker, anstatt sie zu bedrohen.

 

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Blogbeitrag von Michael Brodschelm

Michael Brodschelm ist gelernter Lithograf. Seinen Beruf erlernte er in einer Zeit, als Lithografie noch nicht computergestützt war, sondern manuelle Handwerkskunst. Er ist Gründer und Inhaber der mds. Agenturgruppe und Experte für Innovationen in Print und Digital.
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