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3D und Virtual Reality im Marketing: Praxistest im mds.Labor

Andreas Anding koordiniert Virtual-Reality- und 3D-Projekte für Kunden wie Liebherr und erarbeitet Strategien für Vertriebs- und Produktkommunikation. Mit ihm haben wir über das mds.Labor gesprochen: einen Ort, an dem man Virtual-Reality-Brillen ausprobieren und deren Potenzial im Marketing live testen kann.

Andreas Anding, Geschäftsleiter Business Development, über Virtual Reality im Marketing
Andreas Anding, Geschäftsleiter Business Development bei der mds

 

Nicht abstrakt erklären, sondern direkt zeigen

Wie kam euch die Idee für ein Labor?

Wir wollen immer die Möglichkeiten der aktuellen Technologien ausloten. Genau dafür haben wir das Labor eingerichtet: Wir erforschen dort zum Beispiel Digital-Signage-Konzepte oder Virtual Reality (VR). Und diese Innovationen, mit denen wir jeden Tag arbeiten, wollen wir unseren Kunden direkt zeigen und nicht nur abstrakt erklären. Deshalb laden wir alle Interessenten ein, vor Ort die neuesten technischen Möglichkeiten unter Realbedingungen, kennenzulernen. Sie können sich einfach für eine Live Demo anmelden.

Was ist das wichtigste Thema, an dem ihr im Labor arbeitet?

Ganz klar die Digitalisierung des POS, und wie man mit VR-Anwendungen Produkte und Marken erlebbar machen kann. Wir befassen uns aber auch mit der Frage, wie Unternehmen VR für Mitarbeiterschulungen verwenden können.

Marketing mit Virtual Reality und 3D live austesten

Was können sich eure Laborgäste ansehen?

Wir haben unser Video-Mapping-Objekt vom Liebherr-Stand auf der IFA nachgebaut. An diesem Objekt haben wir mit passgenauen Videoprojektionen eine neue Produktreihe erklärt – mit räumlicher Wirkung, aber ohne dass man 3D-Brillen dafür braucht.

Video-Mapping im Showroom

Das Video-Mapping-Objekt im Einsatz

Außerdem haben wir ein Holodeck installiert. Das klingt jetzt nach Star Trek, aber konkret handelt es sich um eine frei begehbare Fläche, auf der wir beliebige virtuelle Welten nachstellen können. So können wir den Einsatz der Produkte im Industrieumfeld oder in Verkaufssituationen am POS perfekt simulieren.

Wir stellen auch Display-Lösungen vor, zum Beispiel Touchscreens und deren Applikationen, mit denen potenzielle Kunden geschickt geführt Produkte kennenlernen können.

Die Touchscreens werden ausprobiert

An den großen Touchscreens können potenzielle Kunden Produkte auf eigene Faust kennenlernen

 

Unsere Gäste können zudem unsere VR-Anwendungen ausprobieren, die wir für Industriekunden entwickelt haben. So erfahren sie, wie sie Produkte mit VR besser erklären können. Die Anwendung zeigt, wie das Produkt im Praxiseinsatz funktioniert.

Welche VR-Technologien nutzt ihr im mds.Labor? Die Produktpalette ist ja mittlerweile enorm angewachsen …

Wir arbeiten hier mit verschiedenen Modellen, die sich für ganz unterschiedliche Zwecke eignen. Das Spektrum reicht von der Oculus Rift über die HTC Vive, die Samsung Gear – ein komfortables, mittelpreisiges Gehäuse für Smartphones – bis hin zu preisgünstigen Cardboard-Boxen.

Wie teuer sind denn solche Anwendungen am Ende?

Das lässt sich nicht pauschal schätzen, sondern hängt immer vom individuellen Fall ab: Wie komplex fällt das Storyboard aus? Wie viel Content muss erstellt werden, und wie hoch ist der Qualitätsanspruch? Hier ist auch die Qualität der 3D-Daten vom Unternehmen entscheidend!

Hinzu kommen die Kosten für die Hardware: Die Modelle von Oculus und HTC erfordern ein großes Budget. Die Gears sind für ein mittleres Budget empfehlenswert und bieten mit einem aktuellen Smartphone ein leicht reduziertes, aber immer noch relativ gutes VR-Erlebnis. Für ein kleines Budget eignen sich Cardboard-Boxen.

Virtual Reality im Marketing? Hier wird's getestet.

Praxistest mit einer VR-Brille

 

Die Produktabbildungen bei euren VR-Anwendungen und beim Video-Mapping sind sehr detailgetreu. Wie habt ihr das so exakt nachmodellieren können?

Wir haben nur wenig „nachgebaut“: Die meisten Abbildungen, die bei uns im Labor zu sehen sind, wurden aus 3D-CAD-Daten der Unternehmen generiert. Dieses Verfahren wird für Industrieunternehmen zukünftig noch attraktiver, denn immer mehr Hersteller verwenden CAD-Daten, die so genau sind, dass sie sich auch für die Produktkommunikation eignen; sei es als Teil einer VR-Anwendung, eines Mappings oder als Produktabbildung im Katalog.

Wie können Unternehmen herausfinden, ob sich ihr CAD-Datenformat für die 3D-Visualisierung eignet?

Unseren Besuchern bieten wir an, für sie zu klären, welche 3D-Daten sie in ihrem Unternehmen schon einsetzen und was deren Potenzial für Präsentationstechniken ist.

Vielen Dank für das Interview!

Virtual Reality Video Mapping Digital Signage

Blogbeitrag von Elke Lichtmann

Elke Lichtmann schreibt für die Berliner Onlineredaktion der mds zu operativen Themen der Produktkommunikation.
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